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Bierbaum Proenen: Nachhaltige Arbeitskleidung

Der Berufs- und Arbeitskleidungshersteller Bierbaum Proenen (BP) gilt als einer der Nachhaltigkeitspioniere der Branche. BP hat sich früh mit allen Dimensionen der Nachhaltigkeit befasst. Jetzt haben die Kölner die fünfte Auflage ihres Nachhaltigkeitsberichts veröffentlicht.

Das Thema Nachhaltigkeit greift deutlich in der Branche um sich – seit vielen Jahren auch bei Bierbaum Proenen: »Nachhaltigkeit ist Teil unserer Unternehmens-DNS. Sie entsteht durch Langfristigkeit. All unsere Ansätze und Maßnahmen sind auf lange Sicht ausgelegt«, schildert Harald Goost, Geschäftsführer vom Berufs- und Arbeitskleidungshersteller BP. Jedoch stellt Berufsbekleidung unter dem Aspekt Nachhaltigkeit ein schwieriges Produkt dar: Der Preisdruck ist hoch, die Lieferketten sind lang. »Je nach Beschaffungskette umrundet Bekleidung im Extremfall zwei Mal den Globus, bis sie beim Träger ankommt.«

Vermeiden, reduzieren und recyceln

Wie gelingt unter diesen Bedingungen eine soziale und ökologisch verantwortungsvolle Produktion? Einer der Ansätze von BP: vermeiden, reduzieren, recyceln. Auf das Vermeiden, den sparsamen Einsatz wertvoller Ressourcen, legt BP besonderen Wert. Für die Ressourcenschonung ist die Qualität der Kleidung elementar wichtig, denn so müssen sich Kunden nicht jedes Jahr neue Produkte kaufen. »Dieser Aspekt ist gerade in unserer Wegwerfgesellschaft zentral und der größte Beitrag zur Nachhaltigkeit.« Den Ressourcenverbrauch, der sich nicht vermeiden lässt, reduziert BP, indem Produkte so wenig Strecke wie möglich zurücklegen, Frachtkapazitäten optimal ausgenutzt und möglichst wenig und umweltschonende Verpackungen verwendet werden. Lässt sich der Ressourcenverbrauch nicht reduzieren, setzt BP recycelte Stoffe ein. »Unser Ansatz ist, Ressourcen so lange wie möglich im Kreislauf zu halten«, erklärt Goost.


Wirklich sprechfähig durch Dritte

Ein weiterer Ansatz, an dem BP festhält, ist der regelmäßige Austausch mit Stakeholdern. Dadurch gewinnt das Unternehmen immer wieder neue Impulse – und wird sprechfähig: »Nachhaltigkeit funktioniert nur, wenn man glaubwürdig ist. Und glaubwürdig ist nur, wer sich über die Kommunikation Dritter Gehör verschafft. Dazu kooperieren wir in verschiedenen Bündnissen und Initiativen.« So arbeiten die Kölner mit Blick auf die ökologische Dimension der Nachhaltigkeit seit fünf Jahren gemeinsam mit Fairtrade am Rohstoffmodell für Baumwolle und haben sich verpflichtet, den Anteil an fair gehandelter Baumwolle stetig zu erhöhen. Das Programm unterstützt unter anderem durch feste Mindestpreise Kleinbauern, die Baumwolle nachhaltig produzieren. Zudem ist BP Mitglied im Bündnis für nachhaltige Textilien. Ziel der Initiative des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ist die Verbesserung der sozialen und ökologischen Bedingungen in der weltweiten Textilproduktion.  J

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