Bierbaum Proenen GmbH & Co. KG Sommertaugliche Workwear: Worauf es ankommt

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Bierbaum Proenen

Die Sommer werden extremer in Zeiten des Klimawandels. Das hat auch für die Kleidung der Beschäftigten Folgen. Gefragt sind leichte Materialien, die dennoch robust und haltbar sind. Um diesen Spagat zu meistern, setzen Hersteller wie das Kölner Unternehmen Bierbaum-Proenen (BP) auf ein ganzes Bündel an Maßnahmen.

In den vergangenen Jahren folgte ein Hitzerekord auf den nächsten. Wer wie die Beschäftigten im Hoch- und Tiefbau, im Straßenbau, in der Entsorgungsbranche, bei kommunalen Dienstleistungsbetrieben oder im Garten- und Landschaftsbau die ganze Zeit über draußen arbeitet, empfindet die heißen Sommer als große Belastung. Im Extremfall kann die Hitze auch gesundheitliche Folgen haben. So hat die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) die Hitze als einen der großen Risikofaktoren für den Arbeitsschutz in Zeiten des Klimawandels ausgemacht.

Die richtige Balance

Die heißen Sommer bleiben für die Entwickler und Hersteller von Workwear und Schutzkleidung nicht folgenlos. »Der Klimawandel hat, wie andere gesellschaftliche Entwicklungen auch, einen großen Einfluss auf unsere Arbeit«, sagt Alexander Slotnikow, Produktmanager und Experte für Workwear bei BP. Zum einen gilt es, Kleidung herzustellen, die auch in heißen Sommern leicht und angenehm zu tragen ist. Zum anderen müssen Workwear oder Schutzkleidung aber auch haltbar und robust sein, um dem rauen Umfeld im Arbeitsalltag zu trotzen. »Wir müssen immer schauen, dass wir diese beiden Anforderungen in Einklang bringen und die richtige Balance finden«, beschreibt Slotnikow die Herausforderung.

Im Bereich der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) – also bei Kleidung, die im Gegensatz zur Workwear den Anforderungen von Normen gerecht werden muss – ist es noch schwieriger, den Spagat zu schaffen. Denn viele Menschen unterschätzen, wie vielfältig die Anforderungen z. B. an Warnschutzkleidung sind. Die Sichtbarkeit ist im Warnschutz nämlich nur die Grundvoraussetzung. Hinzu kommt jedoch, dass Warnschutzprodukte im Arbeitsalltag dauerhaft sehr großen Belastungen standhalten müssen. Für das Gewebe ist das eine permanente Extrembelastung. Zugleich soll die Kleidung aber, wie Workwear auch, leicht, komfortabel und bequem sein.


Leichtes Tragegefühl

»Für ein leichtes und angenehmes Tragegefühl der Kleidung sorgen beispielsweise Gewebemischungen mit Stretchanteil oder Voll-Stretch-Gewebeeinsätzen«, erklärt Slotnikow. Diese Lösungen setzt BP sowohl bei seiner Workwear-Kollektion »BPlus« als auch bei der Warnschutzkleidung »BP Hi-Vis Stretch« ein. Die Träger müssen so nicht gegen Widerstände arbeiten, was ein subjektives Gefühl der Leichtigkeit erzeugt. Darüber hinaus spielen im Bereich der Warnschutzkleidung aufgepatchte, segmentierte Reflexstreifen eine große Rolle für die Leichtigkeit. Die Kleidung verliert dadurch deutlich an Gewicht; Bewegungsfreiheit und Komfort nehmen zu.

Nicht zu unterschätzen sei zudem die Bedeutung von ergonomischen Passformen. Denn wenn sich die Kleidung den Bewegungen anpasst, empfinde man sie automatisch als viel leichter. Eine hohe Atmungsaktivität und funktionale Details wie beispielsweise Lüftungsoptionen haben ebenfalls einen großen Anteil daran, dass die Menschen ihre Berufsbekleidung auch bei hohen Temperaturen gerne tragen. Zugleich, und das ist ebenso wichtig, ist das Gewebe aber auch robust genug, um beispielsweise Mörtel, Holz oder Steinen zu trotzen. Denn das leichteste und elastischste Gewebe bringt nichts, wenn es auf der Baustelle schnell reißt. »Es geht um das fein austarierte Zusammenspiel von Materialien und Zutaten, Passform, ergonomischen Schnitten und Atmungsaktivität, das dazu führt, dass Menschen sich wohl in ihrer Kleidung fühlen«, fasst Slotnikow zusammen.

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