Baustellen-Sicherheit Aktuelles

Hymer: Arbeitssicherheit durch bedarfsgerechte Steigtechnik erhöhen

In Düsseldorf möchte Hymer-Leichtmetallbau auf der A+A intelligente Lösungen sowie individuelle Produkte präsentieren, die das Arbeiten mit Leitern, Tritten, Treppen und Arbeitsbühnen in Zukunft noch sicherer machen. Im Mittelpunkt soll dabei aber auch eine fachgerechte Beratung stehen: Um die passende Steigtechnik auswählen zu können, müssen laut Unternehmen viele wichtige Faktoren berücksichtigt werden.

Die Entscheidung, welche Steigtechnik den unternehmenseigenen Bedarf und die ergonomischen Kriterien erfüllt, erweist sich als schwierig. Eine professionelle Beratung durch Spezialisten kann bei der Auswahl der passenden Lösung hilfreich sein. Auf der internationalen Fachmesse in Düsseldorf möchte Hymer genau das anbieten und hat sich für den Messeauftritt eine Vielzahl an Lösungen einfallen lassen.

Mit kompetenter Beratung zur passenden Lösung

»Der Kauf einer Steighilfe sollte grundsätzlich gut bedacht sein«, betont Michaela Weber, verantwortlich für das Marketing bei Steigtechnikproduzent Hymer-Leichtmetallbau. Die Aluminiumspezialisten entwickeln Steigtechnikkonstruktionen, die nach eigenen Angaben bis ins Detail durchdacht und flexibel einsetzbar sind.

Neben einem breiten Angebot an Serienprodukten für jegliche Einsatzsituationen bieten die Experten in der Sparte »Project« bedarfsgerechte Sonderkonstruktionen, darunter Steigleiter- oder Plattformanlagen, Überstiege zur Optimierung logistischer Wege, mobile höhenverstellbare Podesttreppen sowie Arbeits-, Wartungs- oder Montagebühnen. Aus über 55-jähriger Erfahrung in der Konstruktion und Fertigung wissen die Experten, wie schwierig es sein kann, aus dem vielfältigen Angebot an Produkten die richtige Auswahl zu treffen.

»Eine kompetente Beratung gehört daher zum Service«, sagt Michaela Weber. »Um Fehlinvestitionen zu vermeiden, gilt es vor dem Kauf abzuwägen, welche Lösung optimal den unternehmenseigenen Bedarf, arbeitssicherheitstechnische und ergonomische Kriterien erfüllt. Auch Aspekte wie Langlebigkeit, Reparaturmöglichkeiten und Flexibilität im Einsatz sollten in die Überlegungen einbezogen werden.«

Drei wichtige Schritte zur optimalen Arbeitshilfe

Um eine dem Einsatzzweck und dem Bedarf des Unternehmens optimal entsprechende Steigtechnik auszuwählen, empfiehlt Michaela Weber eine Findungsphase in drei Schritten: »Im ersten Schritt sollte geprüft werden, ob sich ein serienmäßig produziertes Standardprodukt anbietet. In diesem Segment gibt es bereits zahlreiche Lösungen, die sich durch funktionale Details an die jeweilige Einsatzsituation anpassen lassen. Kommt ein Standardprodukt nicht infrage, bieten die standardisierten, praxiserprobten und auf Basis von hochstabilen Aluminium-Strangpressprofilen konstruierten Komponenten unseres Baukastensystems individuelle Lösungen, die kostengünstig und schnell umsetzbar sind. Die Produktkonfiguration kann dabei selbsterklärend über den Online-Konfigurator erfolgen. Sollte auch unter den standardisierten, anpassbaren Baukastenprodukten nicht die passende Lösung dabei sein, kommt schließlich in Schritt 3 das Profi-Team von ›Project‹ zum Einsatz, um in enger Abstimmung mit dem Kundenunternehmen eine gänzlich individuelle, auf Langfristigkeit und Flexibilität angelegte Lösung zu entwickeln.«


Ein engagierter Ratgeber in puncto Sicherheit

Das beste Produkt schützt jedoch nicht auf Dauer, wenn die Steigtechnik im Arbeitsalltag nicht regelmäßig und ordnungsgemäß gewartet wird.

Während Standardleitern und -tritte in der Regel von einem durch entsprechend erworbene Kenntnisse befähigten Mitarbeiter des Unternehmens geprüft werden kann, sollte die Wartung komplexerer und individueller Steigtechnik durch Profis vorgenommen werden. Für diese aufwendigeren Prüfungen bieten die Experten von »Hymer-Project« einen professionellen Prüfservice und auf Wunsch auch Wartungsverträge an. Wie Seriensteigtechnik nach den aktuellen DGUV-Handlungsanleitungen korrekt geprüft und bestimmungsgemäß und sicher eingesetzt wird, vermittelt Hymer zudem in der VDSI-anerkannten Fortbildung »Seminar zur wiederkehrenden Prüfung von Leitern, Tritten und Fahrgerüsten (nach DGUV-Informationen 208-016 und 201-011)«.   J

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