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BGHM: Arbeitssicherheit mit Gütesiegel »Sicher mit System« ausgezeichnet

Arbeitssicherheit mit System – und das über viele Jahre: Darauf kann FTE automotive Möve aus Mühlhausen in Thüringen zurückblicken. Schon zum dritten Mal hat die Berufsgenossenschaft Holz und Metall (BGHM) dem Betrieb bestätigt, dass er mit seinem Arbeitsschutzmanagement-System vorbildlich aufgestellt ist. Auf der Regionaltagung am 15. November in Weimar, einer Veranstaltung für BGHM-Mitgliedsbetriebe, erhielt FTE die Urkunde für das Gütesiegel »Sicher mit System« (SmS) nach erfolgreicher Wiederbegutachtung. Die BGHM vergibt das drei Jahre lang gültige Gütesiegel für einen nachhaltigen und auf allen Ebenen im Betrieb implementierten Arbeitsschutz.

Für den Automobilzulieferer FTE ist das Arbeitsschutz-Gütesiegel keine lästige Pflicht, sondern die Kür, heißt es in einer Mitteilung von BGHM: »Obwohl unsere Kunden kein Gütesiegel in Sachen Arbeitsschutz fordern, ist es uns ein großes Anliegen, dass wir uns hier auf einem hohen Niveau bewegen«, erklärt Rainer Tschiesche, Qualitäts-, Umwelt- und Sicherheitsmanager bei FTE. Er hat schon die Einführung des Gütesiegels begleitet und war auch jetzt bei der Wiederbegutachtung mitverantwortlich.

Das hohe Arbeitsschutz-Niveau ist aber auch nach zehn Jahren kein Selbstläufer. »Man darf nichts einschlafen lassen«, erklärt Tschiesche. »Bei einer jährlichen betriebsinternen Überprüfung schauen wir, dass alle wichtigen Faktoren in Sachen Arbeitsschutz bedacht sind; zum Beispiel, dass die notwendigen Betriebsanweisungen aktuell vorliegen oder dass alle Gefährdungsbeurteilungen auf dem neuesten Stand sind.«


Im Gesundheitsschutz sehr gut aufgestellt

Uwe Hotze, Aufsichtsperson der BGHM, hat die Begutachtung des Betriebs durchgeführt und berichtet von dem Eindruck, den er vor Ort gewonnen hat: »FTE ist in Sachen Arbeits- und Gesundheitsschutz sehr gut aufgestellt und erfüllt hohe Qualitätsstandards. Man spürt sofort, dass das BGHM-Gütesiegel als freiwillige Leistung für den Arbeitsschutz einen hohen Stellenwert hat.«

Integriertes AMS aus Überzeugung

»Ein in unsere Umwelt- und Qualitätsstandards integriertes Arbeitsschutzmanagement-System kann natürlich ganzheitlich und damit besonders nachhaltig wirken«, sagt Rainer Tschiesche.

Die Unfallzahlen seien seit Einführung des Gütesiegels gesunken und es gebe weniger Bagatellunfälle, erzählt er: »Der Grundgedanke der Arbeitssicherheit ist in den Köpfen unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fest verankert.« Dafür sorgen regelmäßige Begehungen und auch Schulungen.   J

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