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Ekastu Safety: Das kleine Einmaleins des Atemschutzes

Erst die Atmung ermöglicht das Leben, denn sie ist des Menschen elementarste Verbindung zur Außenwelt. Sie versorgt das Blut und alle Organe mit lebensnotwendigem Sauerstoff und gibt Kohlendioxid nach außen ab. Jedoch ist die Qualität bzw. Zusammensetzung der Atemluft entscheidend – gerade auf der Baustelle, wenn Atemschutzgeräte vor Gefahren durch verunreinigte Luft oder vor Sauerstoffmangel schützen müssen.

Ist die zu Verfügung stehende Atemluft entweder durch Schadstoffe verunreinigt oder mit zu wenig Sauerstoff angereichert, können nur wenige Atemzüge schlimmstenfalls bis zum Tod führen. Arbeitgeber sind dazu verpflichtet, ihre Beschäftigten, wenn eine Gefährdung besteht, durch die Bereitstellung geeigneter Atemschutzgeräte vor Gefahren durch verunreinigte Luft oder vor Sauerstoffmangel zu schützen.

Einen klaren Überblick verschaffen

Je nach gegebener Situation muss, auf Basis der Gefährdungsbeurteilung, ein adäquater Atemschutz ausgewählt und eingesetzt werden.

Ekastu Safety hat hierfür eine hilfreiche Übersicht erstellt, welche die Einteilung von Atemschutzgeräten darstellt und einen klaren Überblick über die verschiedenen Varianten verschafft. Atemschutzgeräte lassen sich grundsätzlich in Filtergeräte und Isoliergeräte unterscheiden. Filtergeräte sind von der Umgebungsatmosphäre abhängig. Das heißt, dass korrespondierende Filter Schadstoffe aus der Atemluft herausfiltern, bevor diese eingeatmet wird. Zu den Filtergeräten zählen Vollmasken, Halbmasken und Filtrierende Halbmasken.

Vorgegebene Grenzwerte einhalten

Es besteht die Option, gewisse Varianten mit Gebläsen auszustatten, was den Einatemwiderstand laut Aussage des Herstellers verringern kann.

Das Einatmen wird so erleichtert. Filtergeräte dürfen jedoch nur eingesetzt werden, wenn mindestens 17 Vol.- Prozent Sauerstoff in der Einatemluft vorhanden ist. Werden CO-Filter eingesetzt liegt die Grenze sogar bei mindesten 19 Vol.- Prozent Sauerstoff, was jeweils auch in der DGUV Regel 112-190 »Benutzung von Atemschutzgeräten« nachzulesen ist.


Ebenfalls beachtet werden muss, dass die vorherrschende Schadstoffkonzentration keinesfalls das von der DGUV vorgegebene Vielfache des Grenzwertes übersteigen darf.

Bestehen Unsicherheiten bezogen auf die Umgebungsverhältnisse, müssen zwangsläufig einfach Isoliergeräte eingesetzt werden, die, wie es der Name sagt, von der Umgebungsluft isolierende Atemschutzgeräte darstellen.

Auf die jeweiligen Anforderungen ausgerichtet

Bei nicht frei tragbaren, örtlich abhängigen Isoliergeräten wird der Geräteträger, zeitlich unabhängig, mit Atemluft versorgt, die von außen zugeführt wird, so zum Beispiel bei Frischluftschlauchgeräten oder Druckluftschlauchgeräten.

Frei tragbare Isoliergeräte sind zwar örtlich unabhängig und bieten somit einen großen Bewegungsfreiraum. Zeitlich hingegen sind diese laut Ekastu Safety abhängig, was bedeutet, dass nur ein begrenzter Atemluftvorrat zu Verfügung steht. Frei tragbaren Isoliergeräten werden beispielsweise Pressluftatmer und Regenerationsgeräte zugeordnet. Wichtig ist es, die jeweiligen Anforderungen genau zu kennen und zu hinterfragen, welche Lösung für welchen Arbeitsbereich die richtige ist.                 D

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