Diadora S.p.A. »Athena«: Für das weibliche Wohlbefinden

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Diadora
Von: Jessy von Berg
Von: Colin Fritz

Dass auch Frauen auf den Baustellen der Republik und weltweit arbeiten, ist heutzutage keine Seltenheit mehr. Dennoch ist das Angebot an entsprechender Schutzkleidung und Sicherheitsschuhen weitestgehend maskulin geprägt. Der italienische Hersteller Diadora hat sich daher zum Ziel gesetzt, einen Schuh zu entwickeln, der nicht  nur aus stilistischer, sondern auch aus physiologischer und biomechanischer Sicht auf  die weibliche Anatomie abgestimmt ist. Das Ergebnis hört auf den Namen »Athena«.  Die Redaktion der bauSICHERHEIT ist der Presseeinladung des Unternehmens nach Caerano di San Marco gefolgt, wo neben einem Blick hinter die Kulissen und auf die Geschichte  des Unternehmens auch die Präsentation der neuen »Athena«-Kollektion im Fokus stand.

Im Mittelpunkt der Kollektion steht der Wunsch Diadoras, einen Schuh zu entwickeln, der den besonderen Bedürfnissen von Arbeiterinnen gerecht werden kann. Denn häufig finden sich Arbeiterinnen in Unisex-Arbeitsschuhen wieder, die die Anatomie des weiblichen Fußes nicht berücksichtigen. Das Projekt wurde im Diadora-Forschungszentrum ins Leben gerufen und konnte darüber hinaus von der Zusammenarbeit mit dem renommierten Instituto de Biomecánica von Valencia (IBV) profitieren. Das IBV zählt zu den wichtigsten Einrichtungen für die Unterschung des Verhaltens des menschlichen Körpers und seiner Wechselwirkung mit den Produkten und der Umgebung.

Reale Bedürfnisse berücksichtigen

Darüber hinaus wurden im Test der »Athena«-Schuhe Probandinnen miteinbezogen: Sie führten neben umfangreichen Praxistests im Arbeitsalltag auch Tests im Research-Lab von Diadora durch, um die Schuhe unter verschiedensten Bedingungen auszuprobieren. Dabei stand stets das Prinzip »What a woman wants« im Fokus. Doch schon bevor die Tests starteten, setzte Diadora auf das Feedback der Probandinnen: So waren sie bereits durch die Erfassung ihrer Bedürfnisse im Arbeitsalltag während des gesamten Entwicklungsprozesses Teil der Entstehung von »Athena«.

»Ich denke, Diadora setzt mit ›Athena‹ ein wichtiges Zeichen«, so bauSICHERHEIT-Bereichsredakteur Colin Fritz, der die Kollektion in Caerano di San Marco genauer unter die Lupe nehmen konnte. Besonders beeindruckt habe ihn der Arbeitsaufwand, der generell hinter den Produkten von Diadora steht: »Mir war gar nicht bewusst, durch wie viele Hände ein Schuh geht, bis das fertige Produkt an die Händler ausgeliefert wird. Ich habe definitiv unterschätzt, wie viele Arbeitsschritte schließlich zum fertigen Endprodukt führen.«

Die weibliche Anatomie als wichtige Grundlage

»Athena« soll zudem die untrennbare Beziehung zwischen Sicherheit und Technologie verdeutlichen und festigen: So wird beispielsweise die Untersuchung der Morphologie des weiblichen Fußes durch wissenschaftliche Labortests ergänzt, um ein Angebot zu schaffen, dass ausschließlich den Frauen gewidmet ist und die physiologischen und biomechanischen Eigenschaften der weiblichen Anatomie berücksichtigt.

Am Beispiel eines Laufschuhs demonstrierte Diadora im Rahmen des Presse-Events die Fertigungsprozesse.

»Gerade in Europa liegt viel Aufmerksamkeit auf dem Wohlbefinden der Mitarbeiter«, weiß Romina Zanchetta, Marketing and Communication Director Utility. »Die Forschung, die durchgeführten Studien über die Bedürfnisse von Frauen, die Sorgfalt und Aufmerksamkeit sowie das sportliche Know-how, die in das Design von ›Athena‹ eingeflossen sind, machen dieses Produkt zur richtigen Antwort auf die Bedürfnisse dieses Marktes.«

Clevere Features für bestmöglichen Komfort

Diadora hat insbesondere an speziellen Formen, Schnürungen und Fittings gearbeitet, um die bestmögliche Passform zu gewährleisten und den weiblichen Fuß sicher zu stützen. Dabei habe man jede Komponente des Schuhs durch die Auswahl spezifischer und hochleistungsfähiger Materialien entwickelt. Im Fokus stand dabei stets das Ziel, das Wohlbefinden der Arbeiterinnen zu verbessern.

Michele Risatti, Research and Development Manager bei Diadora, erläuterte den Pressevertretern, welche Faktoren bei der Entwicklung von »Athena« berücksichtigt wurden. Das Unternehmen arbeitete eng mit dem IBV zusammen.

Beispielsweise wurde das Fußbett aus offenzelligem Polyurethanschaum mit zwei Dichten und Aktivkohle erarbeitet, um eine optimale Verteilung des plantaren Drucks zwischen den Mittelfußköpfchen und der Ferse zu gewährleisten. »So wird der Fuß im Schuh stabilisiert, was schlussendlich zu mehr Komfort führt«, berichtet Bereichsredakteur Colin Fritz. Auch die Zwischensohle aus D-Light-Polyurethanschaum soll eine bestmögliche Dämpfung gewährleisten und für maximale Stabilität sorgen.

Darüber hinaus wurde die Lauffläche neu designt und weist, so ­Diadora, eine noch nie dagewesene Form auf. Kompaktes Polyurethan (PU) mit rund geformten Kappen soll für Rutschfestigkeit sorgen. Die verstärkten Bereiche an der Spitze und Ferse gewährleisten das Ablaufen von Flüssigkeiten, sodass die Lauffläche schnell gereinigt werden könne. Die integrierte Flex-Zone unterstützt darüber hinaus die natürliche Richtung des Fußes beim Abrollen.


Zertifizierter Schutz in drei Modellen

Die »Athena«-Kollektion umfasst aktuell drei Modelle: Der »S3L mid« ist in Schwarz mit hibiskusroten Details, den Kennzeichen der Linie, erhältlich. Für den »S3L low« und den »S1PL« stehen zwei Farbvarianten zur Verfügung: Beide sind sowohl in Schwarz und Anthrazit als auch in Stahlgrau und hellerem Grau mit kontrastierenden hibiskusroten Details erhältlich. Alle Modelle sind nach der neusten Norm EN ISO 20345:2022 zertifiziert.

 

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