Peri: Weniger Kupplungen – mehr Sicherheit

Die energetische Sanierung und Modernisierung von Ein- und Mehrfamilienhäusern unter ökologischen und werterhaltenden Gesichtspunkten schreiten weiter voran und sind mittlerweile Tagesgeschäft – auch für Gerüstbaubetriebe. Das »Peri Up«-Fassadengerüst soll hierbei Sicherheit und Wirtschaftlichkeit miteinander verbinden.

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Die energetische Sanierung eines Eckwohnblocks in Wernigerode erforderte zur Ausführung der Dämm- und Putzarbeiten ein Arbeits- und Schutzgerüst der Breitenklasse W 09 und Lastklasse 3. Die Gerüstbau-Kolonne der regional ansässigen Gerüstbau Fiß GmbH aus Elbingerode montierte hierfür 3 300 m² »Peri Up«-Fassadengerüst mit 1 m Systembreite. Zusätzlich wurde die oberste Lage umlaufend mit einer 25 cm breiten Konsolverbreiterung ergänzt, da das Gerüst auch als Schutz für die Dachdeckerarbeiten dient.

Ein sicherer Treppenzugang

Die Erschließung erfolgt über außen liegende Gerüsttreppen. Dies ist einerseits der Aufstiegshöhe über 5 m und dem Zugang zur Dachfläche geschuldet. Andererseits lassen sich Treppen ergonomischer und sicherer begehen als innen liegende Leitern – und sie erlauben einen einfachen, schnellen Material- und Werkzeugtransport. Beim »Peri Up«-Gerüstsystem lassen sich die Alu-Treppen in 67 cm und 75 cm Breite einfach und übergangslos in das Fassadengerüst integrieren. Denn der Gerüstknoten am »Easy«-Stiel ermöglicht laut Peri den Anschluss von Horizontalriegeln auch an der Außenseite und somit den direkten Anbau zusätzlicher Gerüstfelder. Zusätzliche Kupplungen sind nicht notwendig und die bei der »Peri Up«-Belagstechnik integrierte Abhebesicherung sichert auch die Alu-Treppenläufe sofort nach dem Einlegen.

Sichere und schnelle Gerüstmontage

Die Fiß-Gerüstbauer konnten mithilfe des »Easy«-Stiels und leichter Bauteile gleich dreifach sicher errichten: Durch die systembedingte Aufbauweise von »Peri Up« wurden die Außengeländer vorlaufend, also bereits von der unteren Gerüstlage aus, montiert. Die aufgelöste Bauweise erlaubte diese vorlaufende Geländermontage zudem auch für die Innengeländer. Alles ohne Zusatzbauteile wie beispielsweise ein extra Montageschutzgeländer. Nicht zuletzt erfolgte selbst die Montage der Treppenaufgänge systemintegriert sicher, denn auch die Treppengeländer sind bei »Peri Up« aufgrund der Stielbauweise vorlaufend von der gesicherten Ebene aus montierbar.


Hervorstechend bei der Wohnblockeinrüstung in Wernigerode sind laut Hersteller insbesondere auch die Eckausbildungen und Wandversätze. Hier wurde alles im System gelöst, also mit Systembauteilen und geringem Werkzeugeinsatz anstatt zeitaufwendiger Kupplungsverbindungen. Das dem PERI UP Gerüstsystem zugrundeliegende metrische Grundraster ermöglicht dabei einen einfachen Richtungswechsel der Gerüstbeläge.

Das Gerüst sicher verwenden

Der anfängliche Wandabstand von mehr als 30 cm ist Voraussetzung für das spätere Anbringen der WDVS Dämmplatten. Bis dahin sichert ein zweiteiliges Innengeländer die Gerüstnutzer. Bei »Peri Up« können diese ohne jegliche Zusatzbauteile eingebaut werden, mithilfe des »Easy«-Stiels sogar vorlaufend von unten montiert. Auch die sauberen Eckausbildungen sorgen für Sicherheit bei der Nutzung. Denn neben den Geschwindigkeitsvorteilen bei der Gerüstmontage schafft die kupplungsfreie Systemausführung auch ebene Belagsflächen – ohne gefährliche Lücken und Stolperstellen. Dies erleichtert die Ausführung der unterschiedlichen Fassadenarbeiten: von der Demontage an den Balkonen und Fensterbänken über die WDVS Anbringung bis hin zum Außenputz.

Schnell von Anfang an

Nach der Einrüstung des Panoramic in Hohegeiß und des historischen Zwingers in Goslar ist die Wohnblockeinrüstung in Wernigerode erst die dritte Gerüstbaustelle für das Fiß-Team seit der Systemumstellung auf »Peri Up« – und laut Bauleiter Andreas Korczycki war man »gleich drin im neuen Arbeitsablauf«. Und das mit weniger Kupplungen und mehr Sicherheit.   J

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