Aktuelles Fahrzeug-Sicherheit

OilQuick: Neue Tiltrotator-Serie »OQTR-E«

Für OilQuick stellt die Einführung der neuen Tiltrotator-Serie »OQTR-E« eine wichtige Neuerung dar. Das Unternehmen arbeitet hierfür eng mit dem Tiltrotatoren-Experten Engcon zusammen. Die Serie umfasst fünf unterschiedliche Modelle für Bagger mit einem Einsatzgewicht von 6 t bis 33 t.

OilQuick und Engcon sind weltbekannte Akteure der Branche und haben ihr technisches Know-how genutzt, um die neue Tiltrotator-Serie »OQTR-E« auf den Weg zu bringen. »Wir möchten dabei betonen, dass es auch in Zukunft möglich sein wird, Tiltrotatoren von anderen Herstellern zu erwerben«, so Henrik Sonerud, Geschäftsführer der OilQuick AB. Sämtliche Modelle, so das Unternehmen, sollen in allen Ländern, in denen OilQuick derzeit seine Produkte vertreibt, erhältlich sein. Die Serie umfasst insgesamt fünf verschiedene Modelle, die für Bagger der Gewichtsklasse von 6 t bis 33 t angesiedelt sind. Die Produktion der neuen Serie ist bereits in vollem Gange.

»OQLS« für mehr Sicherheit

Ein für OilQuick wichtiger Entwicklungsgrundsatz war die Sicherheit am Arbeitsplatz. Seit fünf Jahren gibt es das elektronische Überwachungssystem

»OQ LockSupport« (OQLS), das aktuell zu den fortschrittlichsten Sicherheitssystemen für Bagger zählt. Nun wurde das »OQ LockSupport 2.0« mit neuen Sensoren, besserer Verkabelung und einer komplett neuen Software vorgestellt. Bisher wurden alle erforderlichen Sicherheitsanforderungen der zuständigen Behörden erfüllt und die neue Version soll laut Hersteller dabei keine Ausnahme sein.

»OQLS« führt den Fahrer durch den gesamten Gerätewechsel, standardisiert die Bedienung der Verriegelungsfunktion und informiert den Fahrer über eine Fahrerhaussteuertafel. »OQLS« ist für zwei Schnellwechselsysteme auch in der sogenannten Sandwich-Ausführung erhältlich.

Weitere Sicherheitslösungen von OilQuick

Der Hersteller bietet darüber hinaus mit »OQSH« auch eine innovative Fallsicherung an, sodass Herstellerangaben zufolge keine Gefahr mehr besteht, dass sich Anbaugeräte von der Maschine lösen. Bei einem fahrlässigen oder falschen Ankuppeln von Anbaugeräten durch den Fahrer fange das Sicherheitshaken-System des »OQSH« die Anbaugeräte in allen Positionen auf. »OQSH« fungiere dabei wie ein Sicherheitsgurt im Auto, der im Notfall und bei einer Verletzungsgefahr auslöse.


Als weitere Zusatzfunktion hat OilQuick mit »MRL« eine mechanische Verriegelungsanzeige entwickelt, die den Fahrer informiert, ob sich die Verriegelungsbolzen in geschlossener oder offener Position befinden. Es gilt jedoch zu beachten, dass »MRL« nur anzeigt, dass das Gerät korrekt angekuppelt und verriegelt ist, wenn sich die Verriegelungsbolzen in der richtigen Position unter der Adapterachse befinden. »OQLS«, »OQSH« und »MRL« sind eigenständige Sicherheitslösungen, die einzeln oder in verschiedenen Kombinationen verwendet werden können.

»OQC« mit verbessertem Rotator

Getan hat sich außerdem etwas beim »OQC«. Dies ist ein von OilQuick entwickeltes Schnellwechselsystem für pendelnde Anbaugeräte, das vor allem für die Nutzung mit Materialumschlagmaschinen und Lastenkranen bestimmt ist. Das System besteht im Grunde aus einem äußerst robusten Rotor, der über unserem vollhydraulischen, bewährten Schnellwechsler befestigt wird und eine vollständige Rotation von 360 Grad ermöglicht. Die OQC-Einheit wird pendelnd am Ausleger der Materialumschlagmaschine montiert und das System kann darüber hinaus mit einem elektrischen Drehgelenk ausgestattet werden, mit dem eine Magnetplatte gesteuert werden kann.

»Der Rotor wurde komplett überarbeitet: Die Halterungen gibt es in zwei Größen, ›OQC65‹ und ›OQC70/55‹, mit einer maximalen Hubkraft von 20 bzw. 30 Tonnen«, so Johan Schedin, Verkäufer bei OilQuick. »Wir haben das System außerdem lange bei unseren Kunden vor Ort getestet und bereits einige Anlagen verkauft. Das Ergebnis ist beeindruckend. Robustheit, Sicherheit, Zuverlässigkeit und Leistung erfüllen alle erdenklichen Anforderungen. Das System hat sich in allen Umgebungen bewährt und ist darüber hinaus kleiner und leichter als sein Vorgänger.«

Als prägnante Vorteile der Weiterentwicklung nennt Johan Schedin ein schnelles und sicheres Ankuppeln sowie den einfachen und sicheren Wechsel von hydraulischen, mechanischen und elektrischen Anbaugeräten direkt vom Fahrerhaus aus.

Auch die Rentabilität und die Flexibilität sind seiner Aussage nach entscheidend. »Die Verwendung des richtigen Anbaugeräts in jeder Situation macht die Maschine zu einem vielseitigen Geräteträger. Dadurch können die Trägermaschine maximal ausgenutzt und die Prozesse optimiert werden.« Ein integrierter elektrischer Drehverteiler als Zubehör soll darüber hinaus die Verwendung von Magnetplatten ohne zusätzliche, manuelle Kabelführung von der Maschine zur Magnetplatte ermöglichen. Alle Anbaugeräte können eigenen Angaben zufolge mithilfe des Rotors komplett um 360 Grad gedreht werden.    J

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