Oilquick Deutschland KG Kundennahes Engineering: Fallsicherung »Gen II« vorgestellt

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Oilquick

Innovation bedeutet nicht zwangsläufig radikale Disruption – häufig ist es gerade die stetige, kundenorientierte Evolution, die ein Produkt nachhaltig erfolgreich macht. Ein gutes Beispiel sind die Arbeitsschutz-Lösungen des Schnellwechsler-Anbieters OilQuick: Obwohl sich das Konzept aus Sichtanzeige plus Fallsicherung bereits erfolgreich am Markt bewährt hat, arbeitet die Entwicklungsabteilung im bayerischen Steindorf bei Augsburg kontinuierlich an Verbesserungen. Neuestes Upgrade im Portfolio ist die zweite Generation der bewährten Fallsicherung.

Entwicklungsleiter Christian Rampp erläutert die Innovationsphilosophie des Unternehmens wie folgt: »Wie alle unsere Produkte ist auch die ›Gen II‹ das Resultat eines kundennahen Engineerings. Wir stehen in einem intensiven Austausch mit Maschinenführern, Fuhrparkleitern und Fachhändlern – dieses verdichtete Feedback aus der Praxis ist auch in die Weiterentwicklung der Fallsicherung eingeflossen.«

»Gen II« kommt mit verbesserten Features

Mit dem neuen Feder-Mechanismus hält die Fallsicherung auch bei ungünstigen Winkeln zum Einkuppeln offen und drückt sie zum Auskuppeln auf, sobald das Anbaugerät abgelegt wird. So soll das Ein- und Auskuppeln noch einfacher werden. Darüber hinaus werden durch die innenliegende Position und eine Bolzensicherung mit Sicherungsschaube Beschädigungen vermieden – selbst bei Schiebemanövern mit den Schnellwechsler-Flanken.

Ebenso wird die »Gen II« aus noch robusterem Material gefertigt: Die Fallsicherungen bestehen aus gesenkgeschmiedetem Stahl. Dabei handelt es sich um ein Fertigungsverfahren für Bauteile mit besonders hohen Anforderungen an Sicherheit und Lebensdauer. Zudem ermöglicht die zweite Generation der Fallsicherung ein umkompliziertes Ersatzteil-Management: Die Geometrie der linken und rechten Fallsicherung ist identisch. Das bedeutet, es gibt nur eine Ausführung des Ersatzteils.

Förderberechtigtes Schnellwechselsystem

Bereits seit einigen Jahren und weit vor der Verschärfung der Norm EN 474 ergänzt das OilQuick Schnellwechselsystem die optische Verriegelungskontrolle durch eine Fallsicherung. Die patentierte konstruktive Lösung verlängert die Schnellwechsler-Klaue, die sich um die Welle an der Adaption des Anbaugeräts schließt. So könne zuverlässig verhindert werden, dass Anbaugeräte herabstürzen, selbst wenn die Verriegelung des Schnellwechslers trotz Sichtanzeige, Warnsignal und Gegenprobe versehentlich nicht richtig geschlossen wurde.


Die OilQuick Fallsicherung gilt außerdem als anerkannte Unfallprävention, d. h. der Kauf wird mit bis zu 50 Prozent der anfallenden Kosten von der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) gefördert. Dies gilt auch für Nachrüstungen bei bestehenden Systemen.

Innovationskraft,  die überzeugt

Die Kombination aus Sichtanzeige und Fallsicherung wurde in den Jahren 2019 und 2022 beim Euro-Test für den besten Arbeitsschutz mit der Goldmedaille ausgezeichnet.

»Wir freuen uns sehr über die Würdigung unseres Konzepts durch Branchenexperten, aber es geht uns nicht um Awards oder Prüfplaketten«, sagt Geschäftsführer Franz Josef Schauer. »Wir denken immer über gesetzliche Vorgaben hinaus und hinterfragen geltende Sicherheitsstandards. Deshalb ist für uns ein Produkt nie fertig, sondern ein kontinuierlicher Lernprozess gemeinsam mit unseren Kunden.«

Als weitere Beispiele für seinen iterativen Innovationsansatz nennt OilQuick die Sichtanzeige »e-VA«, die elektronische Variante der prämierten Sichtanzeige »MRL«, sowie die »Zero-Degree«-Technologie für Tiltrotatoren. 

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