KASK spa Kopfschutz zwischen Norm und Praxis

In einer Sicherheitsbranche, die über Jahrzehnte von Regelwerken geprägt war, deren Ursprünge bis in die 1970er-Jahre zurückreichen, hat Kask konsequent einen anderen Weg eingeschlagen: einen Weg, der von Innovation, praxisnaher Leistungsfähigkeit und einem ganzheitlichen Verständnis von Sicherheit und Schutz bestimmt wird.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: KASK

Das 2004 in Italien gegründete Unternehmen entwickelt und fertigt Helme im Bereich Sport und Arbeitsschutz. Sie bieten zuverlässigen Schutz in anspruchsvollen Einsatzbereichen – vom Reit-, Winter- und Radsport bis hin zum Bauwesen und Arbeiten in der Höhe sowie in Industrie, Bergbau, Forstwirtschaft, Rettungswesen und bei Notfalleinsätzen. Ziel von Kask ist es, Helme zu entwickeln, die über die strengen internationalen Sicherheitsstandards hinausgehen und gleichzeitig technologische Qualität, Funktionalität und innovatives Design optimal miteinander verbinden. »Unser Ansatz bestand nie darin, Normen lediglich zu erfüllen«, erklärt Dirk Rosenbauer, Business Development Manager DACH bei Kask Safety. »Bei Kask wollen wir das Schutzniveau weiterentwickeln. Wir sind überzeugt, dass echte Sicherheit daraus entsteht, reale Risiken frühzeitig zu erkennen und Schutzlösungen zu entwickeln, die Menschen jeden Tag gerne tragen.«

Umfassendes Portfolio

Auf Basis jahrzehntelanger Erfahrung und patentierter Technologien bieten die Kask-Helme nach Angaben des Unternehmens ein verbessertes Schutzerlebnis und ermöglichen es Anwendern, in jeder Arbeitsumgebung ihre bestmögliche Leistung zu erbringen. »Kask entwickelt leistungsstarke Helme und Zubehörlösungen, die aktiv dazu beitragen, eine stärkere Sicherheitskultur am Arbeitsplatz zu fördern. Mit seinem umfassenden Sortiment an fortschrittlichen Kopfschutzhelmen – die jeweils auf spezifische berufliche Anforderungen zugeschnitten sind und gleichzeitig dieselbe DNA aus Comfort, Safety und Design teilen – bietet Kask umfassenden Schutz durch Produkte, die fortschrittliche Technologien, hochwertige Materialien und außergewöhnliche Leistungsfähigkeit miteinander verbinden«, so Rosenbauer. »Wenn Schutz intuitiv und komfortabel ist, wird er ganz selbstverständlich Teil des Arbeitsalltags.«

Eigene Testverfahren

Dieser Mission folgend investiert Kask seit seinen Anfängen in die Erforschung traumatischer Hirnverletzungen und untersucht die Auswirkungen von frontalen, rückwärtigen, seitlichen und rotatorischen Stößen. Dabei greift das Unternehmen auch auf Erkenntnisse aus Hochrisikosportarten und Rettungseinsätzen zurück. »Kask hat den eigenen ›Kask Rotational Impact WG11‹-Test entwickelt, ein Prüfprotokoll, mit dem seit 2019 sämtliche Kask-Helme getestet werden. Wir haben uns dafür entschieden, das zu messen, was wirklich entscheidend ist – noch bevor dies durch Normen vorgeschrieben wurde«, so Rosenbauer.

Der »Kask Rotational Impact WG11«-Test basiert auf Best Practices und orientiert sich an der neuesten europäischen Norm für Motorradhelme ECE 22.06. Er bewertet Rotationsbelastungen anhand des Brain Injury Criterion (BrIC), eines international anerkannten Indikators zur Bewertung des Risikos von Hirnverletzungen. »Alle Kask-Helme erreichen BrIC-Werte, die deutlich unter den festgelegten Risikoschwellen liegen. Dies bestätigt ein konstant hohes Schutzniveau gegenüber Rotationskräften. Genau darin zeigt sich unsere Philosophie«, ergänzt Rosenbauer. »Wir entwickeln Helme nicht einfach dafür, Prüfungen zu bestehen. Wir entwickeln Prüfverfahren, die reale Unfallszenarien besser abbilden.«

Normen weiterentwickeln

Über die Produktentwicklung hinaus beteiligt sich Kask aktiv an der Weiterentwicklung internationaler Normen und bringt seine technische Expertise sowie Erfahrungen aus der Praxis in entsprechende Normungsgremien ein. Dieses langfristige Engagement spiegelt sich deutlich in der neuen EN 397:2025/AC:2025, der Referenznorm für Industrieschutzhelme, wider. »Die Überarbeitung der EN 397 stellt einen bedeutenden Fortschritt für die gesamte Sicherheitsbranche dar«, erklärt Rosenbauer. »Sie erhöht die Anforderungen an die Schutzleistung und bietet Anwendern gleichzeitig eine klarere Grundlage, um fundierte Entscheidungen bei der Auswahl ihres Kopfschutzes zu treffen.«

Für Hersteller schafft die neue Norm einen stärkeren regulatorischen Rahmen, der die tatsächliche Leistungsfähigkeit der Produkte stärker in den Mittelpunkt stellt, Interpretationsspielräume reduziert und die Anforderungen an Helme besser an die realen Risiken anpasst, denen Beschäftigte bei ihrer Arbeit ausgesetzt sind. »Kask ist stolz darauf, von Anfang an aktiv an dieser Entwicklung beteiligt gewesen zu sein. Wir haben in der Arbeitsgruppe mitgewirkt, die die neue Norm erarbeitet hat, und uns für substanzielle Veränderungen eingesetzt«, sagt Rosenbauer. Kask ist nach eigenen Angaben vollständig darauf vorbereitet, seine Helmkollektionen im Zuge der Harmonisierung der neuen Norm entsprechend zu aktualisieren.


»Wer sich heute für Kask entscheidet, entscheidet sich für eine der fortschrittlichsten verfügbaren Schutzlösungen. Für eine Marke, die normkonform und verantwortungsbewusst handelt und gleichzeitig konsequent nach vorne blickt – Veränderungen vorantreibt und Maßstäbe für die Zukunft des Kopfschutzes setzt«, so Rosenbauer. Diese Vision werde auch durch das strukturierte Engagement von Kask in den Bereichen Verantwortung und Nachhaltigkeit unterstützt. Das Unternehmen ist nach ISO 9001 und ISO 14001 zertifiziert und veröffentlichte 2025 seinen ersten Nachhaltigkeitsbericht. Dieser dokumentiert einen konkreten Ansatz, der von Materialien im Sinne der Kreislaufwirtschaft über die Qualifizierung von Lieferanten bis hin zur Langlebigkeit der Produkte reicht. Dazu gehört auch die Einführung von »Neopor Ccycled EPS« von BASF für die Innenschalen aller Kask-Industrieschutzhelme. Dabei bleibt die Sicherheitsleistung unverändert, während gleichzeitig der CO2-Fußabdruck reduziert wird. 

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