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Ejendals: Hightech-Einlegesohlen als Stoßdämpfer

Das Hochleistungsmaterial »Poron XRD« soll Einlegesohlen zum Stoßdämpfer im Schuh machen und damit den Arbeitsalltag erheblich erleichtern. Ejendals nachhaltiges Sicherheitskonzept soll damit professionelle Arbeitsschuhe mit Hightech-Einlegesohlen zu einem innovativen Fußschutz verbinden. Das Ergebnis: hoher Tragekomfort in bewährter Sicherheit.

Moderne Arbeitsschuhe sind heute Hightech-Produkte und müssen eine Vielzahl von Anforderungen erfüllen. Entscheidend für einen hohen Tragekomfort ist vor allem die Dämpfungstechnologie der Sohlen, denn gerade bei körperlich anspruchsvoller Arbeit und einem Arbeitsalltag in Aktion kann falsches Schuhwerk zu Ermüdungserscheinungen der Muskulatur bis hin zur chronischen Fehlhaltung und daraus resultierenden Fuß- und Rückenschmerzen führen. Dies wiederum summiert sich zur dauerhaften Belastung, die die Konzentration schwächt und das Unfallrisiko erhöht.

Die Kosten für arbeitsunfallbedingte Verletzungen belaufen sich nach Angaben der Europäischen Agentur für Sicherheit und Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz (EU-OSHA) auf über 475 Mrd. Euro jährlich. Dabei gehören Fuß- und Handverletzungen zu den häufigsten Vorkommnissen. Dies hat wirtschaftlich weitreichende Folgen und natürlich ganz individuelle, persönliche Folgen für die Betroffenen. Nach Angaben der Deutschen Gesellschaft für Fußchirurgie gehören jedoch neben Erkältungen und Zahnschmerzen gerade Fußprobleme zu den häufigsten Beschwerden der Menschen. »Arbeitsschuhe müssen daher als Gesamtkonzept gesehen werden«, erklärt Patrick Nock, geprüfter Fachberater für Persönliche Schutzausrüstung im schwedischen Unternehmen für innovative Hand- und Fußschutzlösungen Ejendals. »Zeitgemäßer Fußschutz kombiniert Sicherheitsattribute mit Komfort. Die innovative Dämpfungstechnologie erleichtert erheblich den Arbeitsalltag des Trägers.«

Bewegungsapparat im Arbeitsalltag belastet

»Durch permanentes Stehen, Gehen, aber auch Knien kommt es bei den Beschäftigten zu erhöhten Belastungen, insbesondere der Gelenke. Hier ist neben Fuß, Knie und Hüfte vor allem der Rücken betroffen«, erklärt Axel Hauber, Arbeits- und Allgemeinmediziner in Bonn. »Unsere Füße sind wahre Wunderwerke mit einer komplexen Struktur: 26 Knochen sind über 33 Gelenke miteinander verbunden und von über 100 Bändern zusammengehalten. Druck, Dehnungszustand der Muskulatur und der Sehnen können gefühlt, Unebenheiten erkannt und ein weicher Untergrund von einem harten unterschieden werden. An vielen Arbeitsplätzen ist ein überwiegend harter Fußboden Untergrund, der in der Regel keine stoßabsorbierenden Eigenschaften besitzt. Das erfordert eine gute Dämpfung durch den Arbeitsschuh, um Ermüdungserscheinungen sowie Fehlhaltungen, die zu weiteren gesundheitlichen Problemen führen, vorzubeugen.«

Nicht zu vernachlässigen sind auch nach Ansicht des Mediziners die Aspekte des demografischen Wandels, also der steigende Altersdurchschnitt, sowie das zunehmende Körpergewicht. Individuelle Passformen und Einlagen gehören daher zu einem ganzheitlichen Schuhkonzept, das Träger jeden Alters und jeder Statur berücksichtigt.


Exkurs in die Autoindustrie

Jedes Auto ist mit Stoßdämpfern ausgerüstet. Wenn das Fahrzeug keine Stoßdämpfer hätte, würde es nach jeder Bodenwelle eintauchen, wieder hochschnellen, wieder eintauchen und so weiter. Dies hätte zur Folge, dass der Pkw sich immer weiter aufschaukeln würde, bis er schließlich unfahrbar wird. Die Elemente der Stoßdämpfer wandeln die Schwingungen um. Je besser und schneller das gelingt, desto höher ist die Fahrsicherheit.

»Unsere Fußsohle besitzt einen Unterbau aus einem Fettkörper, der Stöße dämpft und eine polsternde Wirkung hat. Wir haben also einen natürlichen, biologischen Stoßdämpfer. Jedoch braucht dieser bei großer Beanspruchung Unterstützung. Dies kann durch entsprechende Einlagen erfolgen«, erklärt Arbeitsmediziner Hauber.

Neue Materialien setzen Maßstäbe

Gelb, weich, flexibel, stark – Der Stoff, mit dem Hightech-Sohlen mit Dämpfungstechnologie ausgestattet sind, heißt nach Ansicht von Ejendals »Poron XRD«, ein Produkt des Spezialwerkstoffunternehmens Rogers Corporation. »Indem wir hochwertige Arbeitsschuhe mit den dämpfenden Eigenschaften des ›Poron XRD‹ kombinieren, schaffen wir einen umfassenden, nachhaltigen und komfortablen Fußschutz, der das Tragen von PSA enorm erleichtert und die (Fuß-)Gesundheit unterstützt«, erklärt PSA-Fachberater Nock.

Das Sohlenmaterial hat laut Hersteller herausragende Dämpfungseigenschaften und absorbiert rund 90 Prozent der Energie, weist damit also eine extrem starke Schockabsorption bei verhältnismäßig geringem Gewicht auf. Die korrigierenden Einlagen von Ejendals dienen daher als unterstützendes Fußbett, das einerseits Stöße dämpft und andererseits den Fuß optimal stützt.

Langlebig und formstabil

Einen weiteren Vorteil des Hochleistungs-PU-Schaums sieht Ejendals in Komforteigenschaften des Material: Leichtes Gewicht, Formstabilität und Atmungsaktivität zeichnen das Material aus. Entsprechend bieten die Sohlen ein hohes Maß an Komfort. »Die Schutzwirkung und die Komfortattribute des ›XRD‹-Dämpfungsschaums lassen nachweislich auch nach langem Tragen und vielen Stößen nicht nach«, so Ejendals-Fußschutzspezialist Nock. »Aufgrund der offenen Zellstruktur behält das Sohlenmaterial seine Weichheit und Flexibilität. Im Vergleich dazu sind Gelkomfortmaterialien in der Regel dreimal schwerer und dichter als die offenzellige ›Poron‹-Technologie Das Material bricht nicht und flacht nicht ab. Über einen Lebenszyklus eines Schuhes hinaus behält die Einlage rund 98 Prozent der ursprünglichen Dämpfungswirkung bei. Das spricht für die Leistungsstärke dieser Spitzentechnologie.« Weiterer Pluspunkt: Ein integrierter, antimikrobieller Schutz hemmt das Wachstum von Bakterien, die für eine Geruchsentwicklung verantwortlich sind.

Druckverteilung und Fußanatomie

Entscheidend für den adäquaten Fußschutz ist die Druckverteilung. Jeder Fuß weist ein Längsgewölbe und ein Quergewölbe auf. Dadurch wird das Körpergewicht hauptsächlich über die drei Punkte Ferse, Großzehenballen und Kleinzehenballen getragen. »Mit dem Ejendals FootStopService Fuß-Scanner können wir den Fuß analysieren, die Druckverteilung messen und bei der Wahl des optimalen Schuhs und der geeigneten Einlegesohle behilflich sein.«, erklärt Nock. Dabei bietet der schwedische Hersteller insgesamt drei korrigierende, unterstützende Einlagen an, die in Abhängigkeit vom zuvor gemessenen Fußgewölbe das Fußbett optimal unterstützen und Stabilität verleihen.   J

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