DENIOS SE Ein wichtiger Beitrag zur Energiewende

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: DENIOS

Der Ausbau der Erneuerbaren Energien geht stetig voran. Im Jahr 2021 betrug der Anteil der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energiequellen am gesamten deutschen Bruttostromverbrauch rund 41,1 Prozent. Zuletzt betrug der Verbrauch von Erneuerbaren Energien in Deutschland über 230 Terawattstunden (TWh). Eine zukunftssichere Stromversorgung setzt grundsätzlich einen massiven Ausbau der Ökostrom-Erzeugung voraus. Stationäre Batteriespeicher mit effizienter Lithium-Ionen-Technik können einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Mit dem »Power Safe« stellt Denios eine Kombination aus Batteriespeicher und Brandschutzsystem vor, die bisher am Markt einzigartig sein soll. Denios bietet schon seit Jahrzehnten Lager- und Testräume für Lithium-Ionen-Akkus an und erweitert aus dieser Erfahrung heraus nun sein Portfolio. Dabei werden die bewährten Brandschutz-Systeme mit hochwertigen Tesvolt Lithium-Ionen-Batteriespeichern ausgestattet und als Komplettpaket unter der Bezeichnung »Power Safe« an die Kunden ausgeliefert.

Das geplante Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) 2023 sieht bis 2030 einen Mindestanteil von 80 Prozent des Bruttostroms aus erneuerbaren Energien vor. In diesen wenigen Jahren soll sich der Anteil der Erneuerbaren Energien somit verdoppeln. Um dieses Ziel zu erreichen, müssen einige Faktoren noch aus dem Weg geräumt werden, die den Ausbau derzeit bremsen. Dazu zählen unter anderem fehlende Kapazitäten und lange Genehmigungsverfahren. Auch die zum Teil drastischen Preissteigerungen fossiler Brennstoffe nehmen Einfluss auf den Ausbau erneuerbarer Energien: Insbesondere kleine und mittlere Unternehmen sind mitunter mit einer hohen Kostenbelastung konfrontiert, aus der gleichzeitig der Anreiz entsteht, auf erneuerbare Energien umzusteigen. Damit einher geht jedoch auch die Notwendigkeit, die Ökostrom-Versorgung massiv auszubauen, um eine zukunftssichere Stromversorgung zu gewährleisten. Doch die zumeist wetterabhängige Energieerzeugung, insbesondere bei Windkraft und Photovoltaik, steht dem bedarfsabhängigen Verbrauch gegenüber. Um die schwankenden Differenzen zwischen Erzeugung und Verbrauch ökonomisch sinnvoll kompensieren zu können, braucht es unter anderem eine an die Spitzen der Ökostrom-Erzeugung angepasste Speicherkapazität.

Batteriespeicher als Teil der Lösung

Stationäre Batteriespeicher mit effizienter Lithium-Ionen-Technik können nach Ansicht von Denios einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leisten. Die Technik erfordert jedoch auch einen bewussten Umgang mit der Gefahr, zum Beispiel eines »Thermal Runaway«. Besonders kritisch wird das Brandrisiko in eng bebauten Infrastrukturen gesehen, wo durch einen Brand der Technik schnell verheerende Folgen entstehen können.. Betreiber von Batteriespeichern müssen daher eine umfassende Risikobewertung durchführen und geeignete Schutzmaßnahmen zum sicheren und nachhaltigen Technologieeinsatz festlegen. Dazu gehört zwingend ein Sicherheits- bzw. Brandschutzkonzept.

Beim Einsatz von Batteriespeichern müssen Gefahren wie ein »Thermal Runaway« stets im Blick behalten werden. Bespnders in eng bebauten Infrastrukturen können durch Brände verheerende Folgen entstehen.

Der Leitfaden »Vorbeugender und abwehrender Brandschutz bei Lithium-Ionen Großspeichersystemen« des Bundesverbands Energiespeicher Systeme e. V. (BVES) beschreibt die sicherheitsrelevanten Genehmigungsanforderungen für Batteriespeicher und rückt den Brandschutz in den Fokus. Bei einem mittleren bis hohen Risiko empfiehlt er unter anderem eine bauliche Trennung mit klassifizierten Feuerwiderstand vorzusehen sowie eine automatische Brandmelde- und Löschanlage. Der Brandschutz sollte dabei nicht nur von innen nach außen greifen, sondern auch umgekehrt. Das ist wichtig, um auch den Batteriespeicher und seine Anwendung zu schützen und das Brand-/Explosions-Risiko nicht zu verstärken.

Da es sich bei Batteriespeichern um bauliche Anlagen handelt, gehen die Vorgaben zum Teil aus den jeweiligen Landesbauordnungen und landesbaurechtlich eingeführten Regelungen hervor. Der Bauherr bzw. der Betreiber ist dafür verantwortlich, dass die Auflagen der jeweiligen Baugenehmigung eingehalten werden. Neben den Belangen des Bauordnungsrechtes sind die Anforderungen des Arbeitsschutzrechtes, Umweltschutzes, versicherungstechnische Belange und Betreiberinteressen festzulegen.

Komplettlösung für schnelleren Ausbau

Mit dem »Power Safe« stellt Denios eine Lösung vor, die den schnelleren Ausbau von Energiespeichern vorantreiben soll. Er vereine moderne Technik aus den Kategorien Stromspeicher und Brandschutz und bringt damit Nachhaltigkeit und Sicherheit zusammen. Der »Power Safe« kommt in verschiedenen Größen und kann so auf vielfältige Weise eingesetzt werden: beispielsweise im Gewerbe und in der Industrie sowie in kommunalen Gebäuden, in denen viele Stromabnehmer versorgt werden. Der Vorteil liegt darin, dass der »Power Safe« aufgrund des Brandschutzes ohne Sicherheitsabstände von Gebäuden aufgestellt werden kann. So könne er auch gut in beengten räumlichen Verhältnissen zum Einsatz kommen.


Wichtige Parameter einfach überprüfen

Kommt es zum Beispiel wegen eines technischen Defekts  in einem Batteriespeicher zu einem Brand, ist dieser nur schwer zu löschen. An dieser Stelle soll der »Power Safe« seine volle Wirkung entfalten können: Die Doppelrahmenkonstruktion ist mit REI90/REI120 Brandschutz klassifiziert und hält somit einem Brand von innen oder von außen für mindestens 90 Minuten stand. Dieser Schutz in Verbindung mit einer permanenten Überwachung geben dem Betreiber ausreichend Zeit für Notfallmaßnahmen. Bei der Überwachung helfen smarte Kontroll-Systeme, eine Klimatisierung sowie Sensoren im Inneren haben die wichtigsten Parameter wie Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit jederzeit im Blick. Sollten bestimme Werte doch einmal außerhalb des Normbereiches liegen, schlägt das System Alarm und informiert per Mail oder per SMS direkt auf das Handy.

Die brandgeschützten Raumsysteme verfügen über eine Europäische Technische Bewertung (ETA) und die zugehörige CE-Kennzeichnung.  

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