Aktuelles Fahrzeug-Sicherheit

Brigade: Hindernisse per Radar erkennen

Tote Winkel bei Fahrzeugen führen häufig zu Kollisionen. An großen Baufahrzeugen fallen sie meist noch deutlich größer aus, nicht nur an Heck und Beifahrerseite, sondern auch vorne, vor allem bei hohen Sitzpositionen. Schwieriges Gelände, dichter Staub, Rauch und Nebel reduzieren die Sicht zusätzlich. Es gilt also, sinnvolle Sicherheitsvorkehrungen zu treffen, sowohl auf der Straße als auch auf der Baustelle.

Die Einführung von Sicherheitssystemen für Nutzfahrzeuge hat die Unfallbilanz auf den Straßen sowie in verschiedensten Industrien verbessert. Der Clou: Sie unterstützen den Fahrer mit hoher Zuverlässigkeit und Präzision, ohne dabei die Hauptverantwortung des Fahrers für ein sicheres und vorausschauendes Fahren zu übernehmen. Grundsätzlich gilt nämlich nach wie vor, dass kein Assistenzsystem den Job des Fahrzeugführers übernehmen kann bzw. sollte. Darüber hinaus können derartige Helfer jedoch kostspielige Kollisionen vermeiden oder im Fall der Fälle sogar Menschenleben retten.

John Osmant ist Managing Director von der Brigade Elektronik GmbH, einem Anbieter von Sicherheitsprodukten und -lösungen für Nutzfahrzeuge und Baumaschinen. Er sagt: »Kamera-Monitor-Systeme helfen in den meisten Situationen, tote Winkel zu eliminieren, doch bei schlechter Sicht brauchen Fahrer und Bediener zusätzliche Hilfe. Hier kommt die Hinderniserkennung per Radar ins Spiel.«

Akustische und optische Alarme

Das programmierbare »IP69K Backsense«-Radarsensorsystem von Brigade funktioniert aufgrund Dauerstrich-Radartechnologie auch bei schlechter Sicht, etwa aufgrund von Dunkelheit, Rauch und Nebel. Gerade auf typischen Baustellen, insbesondere, wenn ganzjährig sowie bei Nacht gearbeitet wird, tauchen immer wieder gefährliche Situationen auf, in denen ein erhöhtes Maß an Aufmerksamkeit zwingend erforderlich ist.


Das System erkennt bewegliche und unbewegliche Gegenstände im Umfeld des Fahrzeugs; die wasser- und staubdichte Bildschirmanzeige erzeugt akustische und optische Alarme, sodass der Fahrzeugführer entsprechend handeln kann. Display und Sensor sind vollkommen staubdicht und gegen Beschädigung durch starke und heiße Wasserstrahlen aus der Nähe geschützt. Beide bieten laut Hersteller ausgezeichneten Schutz vor Feuchtigkeit, Staub, Sand, Vibration, Schlamm und widrigen Witterungsbedingungen.

Ein Unternehmen, bei dem sich die Sicherheitsprodukte von Brigade bewährt haben, ist der Maschinenvermieter Lynch. Hier wurde die Flotte von Baustellen-Kippwagen nach einer Testphase mit dem programmierbaren »IP69K Backsense«-Radarsensorsystem von Brigade ausgerüstet. Dazu ein Unternehmenssprecher: »Andere ähnliche Systeme hatten unsere Erwartungen nicht erfüllt. Das wasser- und staubdichte System überzeugte dagegen besonders während hektischen Betriebszeiten in gefährlichen Umgebungen, einschließlich Ablenkungen und Lärm.« Grundsätzlich gilt beim Einsatz solcher Systeme, dass ein hohes Maß an Anwenderfreundlichkeit existiert. Sie sind im besten Fall einfach zu bedienen, schnell nachvollziehbar und wenig erklärungsbedürftig. Auch hier kann Brigade punkten, da dieses System anwendernah und damit praxisbezogen entwickelt wurde.   J

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