In vielen Unternehmen beginnt der Werkstattprozess so: Ein Schaden wird auf dem Hof, auf der Baustelle oder im laufenden Betrieb entdeckt. Die Information wird weitergegeben, oft mündlich und über verschiedene Kanäle. »Genau hier entstehen die größten Reibungsverluste«, so die Erklärung von Syniotec. »Informationen sind vorhanden, aber nicht strukturiert, zentral dokumentiert oder für alle zugänglich.« Das neue Werkstattmodul setzt genau an diesem Punkt an: Schäden können direkt vor Ort per Smartphone erfasst werden – ein Foto, eine kurze Notiz, fertig. Im System entsteht daraus ein Ticket, mit klarer Zuständigkeit, Priorität und Status. Alle Beteiligten greifen auf dieselbe Informationsbasis zu.
Praxisnahes Tool
Der entscheidende Unterschied zu vielen bestehenden Lösungen liegt in der Integration: Das Werkstattmodul ist kein isoliertes Tool, sondern Teil einer umfassenden Plattform. Syniotec verbindet Maschinen, Geräte und Betriebsprozesse in einem System: von der Disposition über technische Prüfungen (UVV) bis hin zur Werkstatt und der anschließenden Abrechnung. Werkstattprozesse sind damit nicht mehr losgelöst, sondern eingebettet in den gesamten Lebenszyklus der Maschinen. Schäden, Wartungen, Prüfungen und Einsätze greifen ineinander. »Werkstattprozesse waren für uns der nächste logische Schritt«, so David Peters, Head of Product Management bei Syniotec. »Unsere Kunden haben bereits Prüfungen, Wartungen und Maschinen zentral verwaltet. Der Bedarf, auch Schäden und Reparaturen strukturiert abzubilden, kam immer wieder auf.«
Mit der Branche entwickelt
Die Entwicklung des Werkstattmoduls basiert nicht nur auf internen Überlegungen, sondern auch auf direktem Feedback aus der Praxis. In Workshops mit Anwendern aus der Bauindustrie wurden bestehende Prozesse analysiert und Anforderungen gemeinsam erarbeitet. Dieses Feedback wurde gezielt in die Entwicklung aufgenommen. Das Ergebnis ist ein Modul, das sich an realen Abläufen orientiert, nicht an theoretischen Prozessen. Die Struktur des Moduls folgt dabei einem klaren, praxisnahen Prinzip: Ein visuelles Kanban-Board sorgt für Übersicht über alle offenen und laufenden Vorgänge. Jeder kann eigene Boards anlegen, z. B. nach Standorten oder Verantwortungsbereichen.
Zusätzlich lassen sich individuelle Ticket-Vorlagen definieren. Für jede Vorlage können Pflichtfelder festgelegt werden, sodass alle relevanten Informationen von Anfang an erfasst werden. Die Bedienung ist dabei schlicht, fokussiert sich auf das Wesentliche und verzichtet auf unnötigen Ballast. Es geht darum, den Mitarbeitenden den Rücken freizuhalten, damit sie sich auf die Technik konzentrieren können, statt auf die Verwaltung.