Optrel AG Purer Erfindergeist: Sicheres »Durchatmen« auf der Baustelle

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Optrel
Von: Jessy von Berg

Als Spezialist für Persönliche Schutzausrüstung (PSA) setzt optrel auf eine klare Zielsetzung: »Wir sorgen dafür, dass sich schwere Arbeit leicht anfühlt.« Und genau diesen Grundsatz unterstreicht die Schweizer Unternehmensgruppe nun mit der Entwicklung ihrer Atemschutzlösung »swiss air«: Über eine belüftete Halbmaske wird der Anwender permanent mit gereinigter Luft versorgt – und das, ohne störend im Weg zu sein. Die bauSICHERHEIT-Redakteurin Jessy von Berg wollte wissen, wie dieses System im Kern funktioniert. Gleichzeitig stellte sich die Frage, ob dieses System auch den besonderen Herausforderungen innerhalb der Baubranche gerecht wird.

Das ständige Tragen von Schutzmasken ist uns allen aufgrund der zurückliegenden Corona-Pandemie zur Genüge im Gedächtnis geblieben. Es hat verdeutlicht, wie unangenehm ein »unfreies Atmen« sein kann. Und gerade bei schweißtreibender Arbeit in stickiger Umgebung bringt einen das stundenlange Maskentragen schnell an die Belastungsgrenze. Innerhalb der Bauindustrie gehören solche Arbeitsbedingungen jedoch zum Alltag: Allein bei Abbrucharbeiten entsteht eine gewaltige Staub- und Partikelbelastung – so auch beim Schneiden von Beton, dem Abtragen von Gestein, dem Schleifen und Sägen von Holz und Metall oder dem Aufreißen von Beton- und Asphaltdecken. Das Tragen eines Atemschutzes ist dabei unerlässlich. Und obwohl das so ist, sieht die Realität auf der Baustelle meist anders aus: Nicht selten wird darauf verzichtet, da der Atemschutz verrutscht, auf Dauer unangenehm zu tragen ist oder die gewohnten Arbeitsabläufe einschränkt.

Peter Eicher Chief Sales Officer, optrel AG

»Wir sorgen mit unseren optrel-Lösungen dafür, dass sich schwere Arbeit leicht anfühlt.«

Sicherheit kann komfortabel sein

Zugegeben, noch während der Fahrt zum Optrel-Hauptsitz nach Wattwil im Schweizer Kanton St. Gallen fuhr eine gesunde Skepsis mit: Ein permanenter Strom an frischer Luft ohne Fit-Test oder nerviges »Rummachen« – das klang in erster Linie nach einem zu großen Versprechen. Tatsächlich erwies sich »swiss air« aber als extrem schlaue Lösung, die ihren Lorbeeren durchaus gerecht wird. Das Herzstück des Gebläse-Atemschutzes ist eine belüftete Halbmaske, die den Mund- und Nasenbereich komplett abdeckt und den Träger ständig mit gereinigter Luft versorgt. Aufgrund eines Überdrucks entsteht ein Atemraum, was den Anwender in der Atmung unterstützt. Viele kennen das: Bei der Verwendung gewöhnlicher Masken wirkt der ständige Atemwiderstand derart ermüdend, dass das Tragen der Maske immer lästiger erscheint. Das »swiss air«-System verhindert das. Gefertigt wird die Halbmaske aus einem speziellen Hightech-Gewebe. Sie lässt sich mittels eines frei einstellbaren Kopfbands individuell anpassen, wodurch ein aufwändiger Fit-Test, der bei herkömmlichen Halbmasken üblich ist, entfällt. Die saubere Luft hingegen liefert ein Gebläse-System, das von einer kompakten Trageeinheit auf dem Rücken getragen wird. »Auf diese Weise«, so Peter Eicher, Chief Sales Officer bei optrel, »befindet sich der Anwender permanent in einem Überdruck-Luftsystem, das die Atemwege ständig gegen verunreinigte Luft schützt.«

Als Redakteurin der bauSICHERHEIT ließ es sich Jessy von Berg natürlich nicht nehmen, das Atemschutzsystem »swiss air« selbst zu testen.

Lösungen auf hohem technischen Level

Zu den Einsatzbereichen von »swiss air« zählen neben Abbruch- und Bauarbeiten auch Recycling, Müllentsorgung sowie das Plasmaschneiden, Schweißen, Schleifen und auch die Metall- und Holzbearbeitung. Grundsätzlich gilt: Der Gebläse-Atemschutz ist nach TH3 sowie TM3 zertifiziert und bietet einen regulierbaren Luftstrom von 100 bis 130 l/min. Gleichwohl verfügt das System über einen leistungsstarken Akku sowie eine automatische Luftstromkontrolle. Zu nennen ist in diesem Zusammenhang außerdem der ABE1P-Kombifilter, welcher optional genutzt werden kann. Mit dieser Filtereinheit kann die Maske gleichzeitig vor Chemikalien und Partikeln schützen. Laut optrel betrifft das beispielsweise organische, anorganische sowie saure Gase und Dämpfe. Schützen kann das System auch vor Schwefeldioxid und Partikeln. Mit der Halbmaske »tightfit« hat optrel zudem einen Schutz entwickelt, der auch dann zur Verfügung steht, wenn das Gebläse nicht läuft. Hinzu kommt ein Sichtfenster vor der Mundpartie, sodass die Kommunikation mit Arbeitskollegen leichter fällt. Gerade dann, wenn laute Umgebungsgeräusche vorherrschen, ist es ungemein wichtig, dass der Gesprächspartner direkt sehen kann, dass sich die Lippen bewegen.

Ein weiterer Vorteil dürfte sein, dass die Halbmaske in mehreren Größen zur Verfügung steht und aufgrund von »swiss air Protection Cover« nicht nur staub-, sondern auch spritzwasserdicht erhältlich ist. Das »Protection Cover« wird einfach über den »swiss air« angelegt und ist IP-54-zertifiziert. Da es aus einem speziellen Gewebe gefertigt wird, ist es überdies flammhemmend. Hervorzuheben ist im Übrigen aber auch das Gewicht: Die Halbmaske ist aus Silikon gefertigt und stellt damit ein Leichtgewicht der Branche dar. Zudem ist die Maske mit allen gängigen Schutzprodukten kompatibel und lässt sich helmunabhängig verwenden. Eine weitere Aufwertung des »swiss air«-Systems gelingt durch sogenannte »Mountain Breeze«-Filter: Dabei handelt es sich um spezielle Geruchsfilter, die anstelle des Vorfilters eingesetzt werden. Werden beispielsweise ölige, lackierte oder korrosionsgeschützte Oberflächen geschweißt, bei denen unangenehme Gerüche entstehen können, werden diese durch »Mountain Breeze« gefiltert.


Professioneller Schutz bei Schweißarbeiten

Im Produktportfolio von optrel findet sich allerdings auch eine gewaltige Schweißhelmsparte: Und genau damit ist der Hersteller auch groß geworden: Als Pionier auf dem Gebiet der automatisch abdunkelnden Schweißhelme ist optrel bereits seit Jahrzehnten ein Vordenker dieser Sparte. Aktuell finden sich Helmvarianten wie die »helix«-Serie im Sortiment: Bei »helix quattro« z. B. handelt es sich um einen Slide-up-Schweißhelm der neuesten Generation mit Panorama-Sichtfeld und innenliegender Blendschutzeinheit. Ausgelegt ist der Helm auf das Arbeiten unter Extrembedingungen. Mit einem Schutzstufen-Bereich von 4 bis 14 sowie der optisch höchsten Klassifizierung nach EN379 von 1/1/1/1 ist er laut optrel auch in extremen Zwangslagen oder Blickwinkeln als idealer Schutz für schwere Schweißaufgaben geeignet. Zu nennen ist sicherlich auch die Helmserie »panoramaxx«: Mit ihrer sogenannten Crystal Lens Technology (CLT) soll eine erstaunliche Farbwahrnehmung ermöglicht werden. Laut optrel komme das dem Blick durch ein klares
Fensterglas nahe – im Dunkelzustand erhalte der Träger wiederum eine detailgetreue und kontrastreiche Sicht auf das Schweißbad. Ganz grundsätzlich gesprochen ist der Schweißhelm-Sektor bei optrel extrem stark aufgestellt. Und das nicht zuletzt deshalb, weil der Hersteller viele wichtige Entwicklungsschritte gemacht hat, die am Markt als Alleinstellungsmerkmale gelten. So misst beispielsweise ein Lichtsensor permanent die Intensität

 

Firmeninfo

optrel AG

Industriestrasse 2
9630 Wattwil

Telefon: +41 71 987 42 00

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