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IQ Company: UV-Schutz durch Bekleidung

Wer ungeschützt unter der Sonne arbeitet, setzt sich langfristig dem Risiko aus, an Hautproblemen oder gar Hautkrebs zu erkranken. Noch immer zeigt sich jedoch, dass viele auf einen Schutz, etwa durch das Tragen von UV-Schutzkleidung, verzichten. Arbeitsschutz-Experte Markus Courtial sieht neben der noch nicht vollständig durchgedrungenen Aufklärung für den als Berufskrankheit anerkannten Hautkrebs die fehlende Trageakzeptanz für UV-Schutzkleidung. »Wer will schon unbequem oder wenig attraktiv den ganzen langen Arbeitstag verbringen?« Mit einer neuen Kollektion mit langlebigen Arbeitsschutz-Shirts möchte iQ nun gegensteuern.

Das Unternehmen IQ knüpft bei seiner neuen aus recycelten Materialien hergestellten Kollektion an die noch immer zu geringen Trageakzeptanz von UV-Schutzkleidung an. »Bei rund drei Millionen überwiegend beziehungsweise zeitweise im Freien tätigen Arbeitnehmern stellt die Sonnenstrahlung ein hohes Belastungspotenzial dar«, warnte das Bundesumweltamt bereits 2012. Seitdem hat die UV-Strahlung zugenommen, die Anzahl der Hautkrebspatienten sich nahezu verdoppelt. »Wir sprechen täglich mit UnternehmerInnen und klären auf«, berichtet Arbeitsschutz-Experte Thomas Bossack aus seinem beruflichen Alltag. »Kein Arbeitgeber verweigert mit dem neuen Wissen die gesetzlich vorgeschriebenen Maßnahmen. Allein mit der Anschaffung von Sonnencreme und UV-Schutzkleidung ist es aber leider nicht getan.« Bossack fordert die Hersteller auf, nicht nur auf Funktion, sondern auch auf stilistische und Aspekte des Tragekomforts zu achten. »Wer trägt schon gerne täglich unbewegliche und hässliche Kleidung?«

Silber ist die neue Wolle

Als Hersteller von UV-Schutzkleidung möchte iQ UV hierbei vorangehen. Mit der neuen Partnerschaft mit dem in der Schweiz entwickelten HeiQ-Material startet der Arbeitsschutz in die Zukunft. »Wir müssen heute alle Aspekte der Herausforderungen an Umwelt und Gesundheit berücksichtigen, um nachhaltig aktiv sein zu können.« Auf Grundlage der wissenschaftlichen HeiQ-Forschung will iQ UV nichts weniger, als das Leben von Menschen durch die Perfektionierung von Alltagstextilien verbessern. »Ökonomische, ökologische und soziale Grundsätze sind dabei der Kern unseres Geschäfts.«


Bei Arbeit im Freien weniger schwitzen

Die aktuelle Hochsichtbarkeitskollektion der iQ Company aus den recycelten Materialien HeiQ pure erfüllt laut Hersteller dieses Versprechen. Intelligente Fasern sollen für langanhaltende Frische und Sauberkeit sorgen. Weniger Waschen, damit geringerer Wasserverbrauch und erhöhte Lebensdauer sind die Folgen. Der enthaltene Silberanteil, ebenfalls aus Silberabfällen recycelt, bekämpft Schweiß und bakterielle Gerüche durch effektive Hemmung des Bakterienwachstums auf Textilien.

»Antimikrobielle Geruchskontrolle« lautet das sperrige Zauberwort, das aus Hochsichtbarkeit den modernsten, sichersten und langlebigsten UV-Schutz für alle im Freien Beschäftigten bietet. Und damit die Kleidung auch den Geschmack der Mitarbeiter trifft, gibt es die neue Kollektion für Straßenbau, Vermessungswesen oder Verkehrsüberwachung in Uni-Farben und zweifarbig in allen Größen bis 7XL. Auch das ist aus der Erfahrung der vergangenen Jahre heraus zum Thema innerhalb der Branche geworden. Gerade die jüngere Generation setzt auf moderne Designs und möchte sich mit der Workwear identifizieren.   J

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