Baustellen-Sicherheit Aktuelles

Fencefoot: Bauzäune zuverlässig mit »Fencefoot« sichern

Bereits seit vielen Jahren kann man mit zunehmender Häufigkeit Meldungen und Berichte über Unfälle mit Personen- und Sachschäden durch umgestürzte Bauzäune verfolgen. Beteiligte und Branchenexperten beklagen sich über den aktuellen Standard der Straßen- und Baustellenabsicherung. Die Ursache der Unfälle liegt jedoch nicht bei den Zaunelementen an sich, sondern bei den allgemein etablierten Betonfüßen, welche den Windlasten bei Sturm und Unwetter statisch nicht gewachsen sind. Jener Sachverhalt stellte das Fencefoot-Team aus Stuttgart vor einen gänzlich inakzeptablen Ist-Zustand. Darauffolgende Recherchen zeigten, dass die eigentliche Problematik weder die Ignoranz der Bauherren noch die gesetzliche Duldung des Risikos ist, sondern die faktisch bisher nicht vorhandene Alternative zu den überholten Zaunfüßen.

Auf Basis der gemachten Erfahrungen wurden die Schwachstellen der bisherigen Füße analysiert, und durch Verbesserungsansätze in einer gänzlich neuen Konstruktionsform zusammengetragen. So wurde letztlich ein komplett neuartiger Bauzaunfuß zur Sicherung der Baustellen, Straßen und Veranstaltungen entwickelt. Von Beginn an liegt der Fokus des Projekts darauf, eine sicherere Lösung zu schaffen. Die überdachte Funktionsweise der Fußelemente und die daraus resultierende Standfestigkeit der Zäune sorgen in Zukunft für sichere Bedingungen bei jeder Wetterlast.

Innovativ und praxistauglich

Der patentierte Zaunfuß der Fencefoot GmbH besteht aus 3 mm starkem Polypropylen mit Aussparungen für vier Erdschrauben. Der »Fencefoot« verfügt hierbei über ein Füllvolumen von 47 l und ein Eigengewicht von 4 kg. Befüllt wird mit Wasser (Vollgewicht ca. 51 kg) oder mit Quarzsand (ca. 128 kg) über eine Öffnung an der Oberseite. Für eine Beschleunigung dieses Vorgangs wird eine mobile Servicestation mit integriertem Vakuumkompressor/Sauger angeboten, wodurch der Fuß innerhalb von rund 20 Sekunden befüllt/entleert werden kann.


Die innovative Konstruktionsform, mit ihrer ausgedehnten Höhe von 40 cm, verankert den Zaun förmlich im Fuß und bietet wesentlich mehr Stabilität. In Verbindung mit dem hohen Gewicht des Fußes, stellen auch sehr starke Windlasten laut Hersteller keine Gefahr (hinsichtlich kippen/fallen) mehr dar. Eine Simulation im Windkanal hat diesbezüglich ergeben, dass ein Zaun-Aufbau mit Betonfüßen, die je 25 kg wiegen, bei ca. 55 km/h Windgeschwindigkeit zu kippen beginnt. Mit dem wasserbefüllten »Fencefoot« hält der Zaun-Aufbau bis ca. 70 km/h stand und mit Sand gefüllt sogar Windlasten über 108 km/h. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit zur Verankerung im Boden durch Erdschrauben, um bei besonderer Bodenbeschaffenheit und anspruchsvollen, lokalen Wetterbedingungen zusätzlichen Halt zu erzielen.

Ein Leichtgewicht bei hoher Belastbarkeit

Das geringe (Leer-)Gewicht spart zudem Transportkosten und schont die Aufbauenden durch körperliche Entlastung. Auch gegenüber dem hohen Verschleiß der Betonfüße kann der »Fencefoot« durch dessen beständige und belastbare Kunststoffbauweise punkten und so auch dem Nachhaltigkeitsgedanken nachgehen. All dies führt aus Sicht des Herstellers letztlich aber vor allem zu einem wesentlichen Effizienzgewinn für die Kunden, da weniger Fußelemente benötigt werden als beim bisherigen Aufbau. 4 – 5 Füße, die bisher benötigt wurden, um für ausreichend Gewicht (und damit Standfestigkeit) zu sorgen, können laut Unternehmen nun durch einen einzigen »Fencefoot« ersetzt werden.    J

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