recalm GmbH Der gefährlichste Job der Schweiz

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: recalm

Als Harvester-Maschinist ist Lorenz Rieder täglich großen Gefahren ausgesetzt. Umgeben von extrem hohen Bäumen und herabfallenden Ästen muss er einen achträdrigen, über 23 t schweren Stahlgiganten mit höchster Präzision »durch das Unterholz« lenken. Und das in unwegsamem und unübersichtlichem Gelände - bei Regen, Negel und eisiger Kälte. »Unser Job ist tatsächlich der gefährlichste Beruf der Schweiz«, wie der Forstwirt klarstellt. Um die Arbeit im Wald sicherer zu gestalten, setzt sein Arbeitgeber, die Schweizer Forstunternehmung Riebli Forst AG, auf das von recalm entwickelte System »Ancor« und damit auf eine Lösung, die aktive Lärmminderung betreibt, gleichzeitig aber auch zuverlässige Kommunikation ermöglicht. Und gerade die ist, wie Lorenz Rieder in einem Interview gegenüber der bauSICHERHEIT verriet »bei der täglichen Arbeit lebensnotwendig.«

bauSICHERHEIT: Herr Rieder, geben Sie unseren Lesern doch bitte einen kurzen Einblick in Ihre Arbeit und erklären uns, was diesen Job letztlich so gefährlich macht.

Lorenz Rieder: Ich bin als Forstwirt bei der Ribli Forst AG tätig, die seit mehr als 50 Jahren in der Holzernte unterwegs ist. In erster Linie bediene ich einen John Deere 1270G - einen Radharvester, der auf insgesamt acht Rädern unterwegs ist und entwickelt wurde, um Bäume zu fällen, sie zu entasten und in der Länge zuzuschneiden. Anfangs war ich heillos überfordert: Diese tonnenschwere Maschine mit all ihren Knöpfen, der hohen Geschwindigkeit, den zwei Joysticks und den vielen Funktionen. Mein Glück war, dass ich von einem erfahrenen Maschinisten angelernt wurde und gleichzeitig ein Briefing von einem John Deere Mechaniker erhalten habe, um den Umgang mit dieser 23 t schweren Maschine zu erlernen. Heute bin ich begeistert. Mir gefällt die geballte Kraft und die Tatsache, dass der Harvester das rustikale Arbeiten mit feinster Präzision verbindet. Was die Sicherheit angeht: Alles ist extrem von der Kommunikation untereinander abhängig. Haben wir keinen Sichtkontakt oder können uns nicht verständigen, passieren schnell Unfälle. Unser Job ist tatsächlich der gefährlichste Beruf der Schweiz. Jeder, der das macht, muss sich darüber im Klaren sein. Wir haben es mit tonnenschweren Maschinen in schwierigem Gelände zu tun. Da dürfen einfach keine Fehler passieren, weshalb vor allem die Verständigung untereinander funktionieren muss.

Der Job als Forstwirt ist hart und gefährlich: Die Riebli Forst AG setzt deshalb auf professionelles Equipment wie den Achtrad-Harvester 1270G von John Deere samt »Ancor« von recalm, um aktive Lärmminderung zu betreiben und eine zuverlässige Kommunikation zu den Arbeitskollegen sicher zu stellen.

bauSICHERHEIT: Und warum machen Sie diesen Job dann trotzdem?

Lorenz Rieder: Ich übe diesen Beruf trotz der Gefährung aus, weil die Kulissen, die wir jeden Tag zu Gesicht bekommen, wunderschön sind. Wir arbeiten häufig dort, wo andere Ferien machen. Hinzu kommt, dass ich schon als Kind einfach fasziniert vom Wald und der Natur war. Ich wollte einen Beruf ausüben, der mich körperlich aber eben auch geistig fordert. Und den Job mache ich auch deshalb weil ich weiß, dass ich mich auf meine Teamkollegen und das Sicherheitsequipment verlassen kann.

bauSICHERHEIT: Wie stellt Ihr Team die Kommunikation sicher?

Lorenz Rieder: Bisher habe ich beim Verwenden von klassischem Funk immer die Joysticks loslassen müssen, um zum Funkgerät an der Brust zu greifen. Das Funkgerät ist eines unserer wichtigsten Arbeitsgeräte und ständig im Einsatz. Muss man seine Hände aber jedes Mal von der Steuerung wegnehmen, unterbricht das den Arbeitsfluss.

Das »Ancor«-System von recalm ist nachrüstbar und wird oben am Fahrersitz befestigt.

bauSICHERHEIT: Mittlerweile nutzen Sie das von recalm entwickelte »Ancor«: Was können Sie uns darüber berichten?

Lorenz Rieder: Ancor verwendet ein eingebautes Funkmodul, mit dem ich kommunizieren kann, ohne meine Arbeit unterbrechen zu müssen. Nötig ist lediglich ein Push-to-Talk-Button an meinem Joystick - einmal gedrückt spreche ich direkt mit dem Team. Auf diese Weise erlaubt Ancor, dass wir den ganzen Tag über in Funkkontakt stehen und dadurch erheblich effizienter aber vor allem sicherer arbeiten. Und genau das ist nicht nur mir, sondern auch den Arbeitskollegen und dem Unternehmen wichtig. Der Ancor hilft einfach, die Arbeitsabläufe zu optimieren, für Sicherheit zu sorgen und den Bedienkomfort auf ein hohes Niveau zu heben. Ein großer Vorteil ist allerdings auch, dass das Ancor-System über eine Freisprechfunktion verfügt. Bisher habe ich mit einem typischen Headset telefoniert, was auf Dauer wirklich lästig ist und sich unangenehm für die Ohren anfühlt. Mit dem Ancor ist das anders: Sobald ich in die Maschine steige und den Motor starte, verbindet sich mein Smartphone automatisch mit dem Ancor. Ruft mich jemand an, höre ich den Anruf direkt über die Lautsprecher des Systems und kann somit ohne Headset telefonieren.  


bauSICHERHEIT: Was gibt es noch, dass Sie von Ancor überzeugt hat?

Lorenz Rieder: (schmunzelt) Ja, ich gebe zu, ein echt großer Pluspunkt von Ancor ist tatsächlich die Musikanlage. Das vom Maschinenhersteller verbaute Soundsystem ist nicht schlecht - verglichen mit Ancor kann das aber nicht mithalten. Ich muss gestehen, ich würde die Musikqualität, die der Ancor bietet, nicht mehr hergeben. Alles in allem ist es schlichtweg das Gesamtpaket: Sichere Kommunikation, punktgenaue Absprachen, hohe Zuverlässigkeit und echt gelungene Features, die mir das Telefonieren, Musikhören und Bedienen extrem vereinfachen. dc

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