Wenn die Hose nicht sitzt, dann geht nicht viel. Darüber sind sich die meisten Profis einig. Sie darf nicht einengen, klemmen, zu kurz sein, zwicken oder rutschen, denn das ist im Joballtag lästig. »Das wichtigste Teil ist die Hose. Wenn die nicht sitzt, fühlen die Monteure sich unwohl. Die Hose muss einfach passen«, so Geschäftsführer Marko Hackl von Santec, einem SHK-Betrieb aus Schenefeld bei Hamburg. Neben dem guten Sitz wird von den Profis auch auf die Funktionalität Wert gelegt. Theresa Rowny, Geschäftsführerin von der Alfons Westermann Garten- und Landschaftsbau GmbH in Oelde, erklärt: »Wir haben darauf geachtet, dass etwa die Taschenverteilung für uns passt und Kniepolstertaschen vorhanden sind.« Bei der Wahl der einzelnen Kollektionsteile konnten die rund zwölf Mitarbeiter, die bei dem GaLaBau-Betrieb Arbeitskleidung tragen, mitentscheiden und u. a. zwischen Latz- oder Bundhosen wählen.
Persönliche Vorlieben sind der Hauptfaktor
Welche der beiden Varianten schlussendlich besser ankommt, hängt ganz von persönlichen Vorlieben bei Schnitt, Sitz sowie Anordnung der Taschen ab. Vorteile haben nach Ansicht von Thomas Krause von der DBL beide Varianten. Aus der Praxis weiß er beispielsweise, dass viele Träger bei Latzhosen den bequemen Sitz und die Bewegungsfreiheit schätzen. »Gerade bei Tätigkeiten, bei denen man sich häufig bückt oder streckt, finden einige den Sitz der Latzhose stabiler«, so der Experte. Er sieht aber auch die Vorteile moderner Bundhosen, die sich längst in nahezu allen Gewerken etabliert haben. »Hier punkten ergonomische Schnitte. Und dank vielfältiger Designs passt sie oft besser zur CI des Unternehmens. Bei uns im Mietservice wird die Bundhose tatsächlich häufiger angefragt. Vielleicht auch, weil sie sich noch flexibler zu Westen und Hoodies kombinieren lässt.«
Welches Modell nun am besten zum Träger und zum Betrieb passt, dazu beraten textile Mietdienstleister, wie die DBL, im Vorfeld, damit Fehlentscheidungen vermieden werden. »Hier machen auch immer Anproben Sinn. Das bieten wir auf Wunsch vor Ort in den Betrieben«, so Thomas Krause.