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SoloProtect: Alleinarbeit bedeutet erhöhtes Arbeitsschutzrisiko

Arbeit in der Höhe kann für Alleinarbeiter ohne Kollegen in Sicht- oder Rufweite sehr gefährlich sein. Daher ist es für Arbeitgeber wichtig, die Sicherheitsrisiken zu minimieren und sicherzustellen, dass bei einem Unfall eine schnelle und zuverlässige Hilfe zur Verfügung steht.

Nach Angaben der gesetzlichen Unfallversicherung waren im Jahr 2019 Unfälle auf baulichen Anlagen für 29,4 Prozent aller Todesfälle bei der Arbeit verantwortlich. Unfälle in Zusammenhang mit Leitern und Gerüsten machten dabei zusammen einen Anteil von 6,7 Prozent aus. Bei allein durchgeführten Arbeiten in der Höhe genügt schon eine kleine Unaufmerksamkeit, um eine Routineaufgabe in einen tödlichen Unfall oder eine lebensverändernde Verletzung zu verwandeln.

Gefahr für jeden Alleinarbeiter

Alleinarbeiter sind bei Arbeiten in der Höhe stärker gefährdet als Arbeitsteams, weil während ihrer Tätigkeiten sonst niemand in der Nähe ist, der darauf achtet, dass die Gesundheits- und Sicherheitsvorgaben des Unternehmens befolgt werden, dass die Ausrüstung korrekt verwendet wird oder der bei schwierigen Aufgaben unterstützt. Das schlimmste Szenario ist ein Unfall, der sich ereignet, während ein Mitarbeiter allein arbeitet. Er könnte dann über einen längeren Zeitraum ohne Hilfe bleiben, was ihn unter Umständen sogar das Leben kosten könnte. In einer derartigen Situation könnte ein Arbeitsschutzgerät für Alleinarbeiter es dem Benutzer ermöglichen, durch Drücken einer Alarmtaste Hilfe zu rufen.


Das Gerät würde es auch erkennen, wenn der Benutzer sich nicht mehr bewegt und dann automatisch einen Totmann-Alarm auslösen. Im nächsten Schritt leiten die Mitarbeiter der an das Gerät gekoppelten Alarmempfangszentrale in wenigen Sekunden eine entsprechende Notfallmaßnahme ein. Diese schnelle Reaktion kann letztlich für allein arbeitende Personen lebensrettend sein.

Gerade in der Höhe wird es gefährlich

Stürze aus der Höhe sind eine der Hauptursachen für Verletzungen von Bauarbeitern und Handwerkern aller Art. Arbeitgeber können das individuelle Risiko für die Mitarbeiter mithilfe einer Gefährdungsbeurteilung ermitteln. Das Unternehmen SoloProtect, Anbieter von Personen-Notsignalanlagen für Alleinarbeiter, empfiehlt Arbeitsschutzverantwortlichen einen Fünf-Stufen-Plan, um die Risiken für Mitarbeiter bei Alleinarbeit in der Höhe zu verringern: Zuerst sollten die jeweiligen Gefahren definiert und potenziell geschädigte Personen bestimmt werden. Darauf folgt die Kontrolle der mit der Arbeit in der Höhe verbundenen Risiken. Im Anschluss daran sollten die Ergebnisse dokumentiert und die Gefährdungsbeurteilung regelmäßig überprüft werden.   J

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