Techtronic Industries Central Europe GmbH Portfolio um Kopfschutz erweitert

Im Bericht der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) wurden im Jahr 2021 über 21 000 meldepflichtige Unfälle durch Gegenstände verursacht, die von oben auf das Unfallopfer gefallen sind. Daher ergänzt Milwaukee sein Sortiment für Persönliche Schutzausrüstung (PSA) mit dem Helm »Bolt 200« um die Komponente »Kopfschutz«. Die Eigenentwicklung ist dabei nicht nur Schutzhelm, sondern ein modulares Kopfschutz-System, das vom Anwender nach Bedarf mit verschiedenem Zubehör erweitert werden kann.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: MILWAUKEE

Im Hinblick auf die von der DGUV veröffentlichten Zahlen hat Milwaukee für den neu entwickelten »Bolt 200« auf eine Helmschale aus Lexan gesetzt. Dabei handelt es sich um ein Polycarbonat, das deutlich widerstandsfähiger gegen Schlageinwirkungen ist als die sonst verwendeten Kunststoffe. Bei Schlageinwirkung versteift die Schauminnenschale schrittweise und verteilt so den Druck gleichmäßig über den ganzen Kopf, unabhängig vom Aufschlagpunkt. Ein atmungsaktives, waschbares und austauschbares Premium-Schweißband soll zudem den Tragekomfort verbessern. Ein komfortables und einfach einstellbares Radratschen-System ermöglicht es, den Helm für einen Kopfumfang von 52 bis 68 cm anzupassen. Der schwenkbare Nackenriemen kann darüber hinaus optimal an die individuelle Kopfform angepasst werden.

Kompatibilität von Helm und Zubehör

Der Plattform-Charakter des »Bolt«-Systems soll es ermöglichen, verschiedene Zubehöre am Helm anzubringen und beliebig miteinander zu kombinieren. Das geschieht mit einem einfachen und intuitiven Befestigungssystem. Neben Visieren, Gehör- und UV-Nackenschutz sowie Ausweishalter gibt es auch eine USB-Lampe, die ohne zusätzliches Befestigungsband direkt am Helm aufgesteckt wird. Der Vorteil des Gesamtkonzeptes wird, so Milwaukee, deutlich, wenn die Visiere nach oben geklappt werden und die Lampe dabei sicher an ihrer Position bleibt und nicht demontiert werden muss.


Aktuell steht der »Bolt 200« in zwei Ausführungen zur Verfügung: belüftet und unbelüftet. Der belüftete Helm ist nach EN 12492 für Arbeiten in der Höhe zertifiziert. Durch den einfachen Austausch des Kinnriemens kann der Helm auch für Arbeiten am Boden nach EN 397 genutzt werden. Beide Ausführungen – belüftet und unbelüftet – erfüllen die zusätzlichen Anforderungen für den Schutz bei sehr niedrigen Temperaturen von -40 °C und seitlicher Verformung (Lateral Deformation). Die unbelüftete Version erfüllt gemäß EN 397 auch die Anforderungen zur elektrischen Isolierung bis 440 Volt.

Verfügbar ist der Helm in acht Farben, unter anderem auch in der Hi-Vis-Ausführung zur besseren Sichtbarkeit.

Online-Konfigurator in Kürze geplant

Ob bei Montagearbeiten auf Baustellen oder für die Baumpflege im kommunalen Bereich: Die Einsatzorte für das »Bolt 200«-System beschreibt Milwaukee als äußerst vielfältig. Entsprechend unterschiedlich sind die möglichen Konfigurationen für Zubehöre. Eine passende Auswahl soll in Zukunft ein Online-Konfigurator erlauben, der auf der Website von Milwaukee integriert wird. Dieser ermögliche darüber hinaus auch den Aufdruck eines eigenen Firmenlogos.

KURZ UND KNAPP

Der neue Helm »Bolt 200« ist mit einer Schale aus Laxon ausgestattet. Dieses Polycarbonat erweist sich gegen Schlageinwirkungen widerstandfähiger als herkömmlich eingesetzte Kunststoffe. Darüber hinaus lässt sich der »Bolt 200« mit einer Vielzahl von Zubehör ausstatten.

 

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