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HB Protective Wear: Sicherer, schneller und modischer - Erwartungen nehmen zu

Die Einsatzgebiete moderner Arbeitsschutzbekleidung werden immer komplexer.

Gleichzeitig steigen die Anforderungen der Kunden hinsichtlich Design, Service und Logistik. Für die Hersteller bedeutet das: Sie müssen den veränderten Kundenerwartungen gerecht werden und neue Herausforderungen meistern. High Tech-Materialien und optimierte Prozesse eröffnen dafür neue Möglichkeiten.

Neben der eigentlichen Schutzfunktion sind auch Tragekomfort, Optik und Verfügbarkeit zentrale Kaufkriterien. Mitarbeiter verbringen oft den ganzen Arbeitstag an gefährlichen Einsatzorten, die das sachgemäße Tragen von geeigneter PSA erforderlich machen; ihr Wohlbefinden trägt daher entscheidend zur Arbeitssicherheit bei.

Sicherheit trifft Design

»Modisches Auftreten, Komfort, die Identifikation von Mitarbeitern mit ihrem Arbeitgeber – darauf achten die Kunden verstärkt«, erläutert Klaus Berthold, Inhaber HB Protective Wear. »Bei der Entwicklung neuer Kollektionen orientieren wir uns daher optisch auch an moderner Sport-, Funktions- und Freizeitbekleidung – eine Strategie, mit der wir seit Jahren sehr erfolgreich sind.« Dass Design unter dem Schlagwort »Athleisure« jetzt noch sportlicher werde, zeige, dass dieser Trend noch lange nicht vorbei ist. Der schicke Look darf aber nicht zu Lasten der Funktionalität gehen: »Zertifizierte Normkonformität ist ein herausragendes Kriterium für den Kauf von PSA«, so Berthold.


High Tech in Material und Verarbeitung

Gerade im Störlichtbogenschutz ist Leistung gefragt: Der Absatz von Produkten, die Schutz vor Lichtbögen von bis zu 7 kA bieten, hat sich seit 2012 fast verfünffacht. Um Sicherheit, Komfort und Design in Einklang zu bringen, setzen die Entwickler auf moderne, leichte Materialien sowie auf High-Tech in der Verarbeitung wie zum Beispiel das intelligente Verkleben von textilen Strukturen anstatt des konventionellen Nähens oder Schweißens.

Alleskönner sind gefragt

Angesichts immer komplexerer Arbeitsfelder steigt die Nachfrage nach Multi-Risk-Produkten, die nicht selten bis zu sieben Schutznormen vorzuweisen haben. Dieser Trend wird mit innovativen Materialien und Produkten bedient. Aber: »Die Kunden verlangen auch eine lösungsorientierte Beratung, und nicht immer empfehlen wir die Alleskönner«, erklärt Sven Holst, Director Sales bei HB. »An vielen Arbeitsplätzen leistet spezialisierte PSA deutlich mehr, weil sie einen Schwerpunkt bedient, also ein bis zwei Schutzfunktionen und diese in einem besonders hohen Maße.« Ein entsprechend vielseitiges Produktportfolio zu pflegen sei eine Anforderung, der sich die Hersteller heute mehr denn je stellen müssten.

Kurzfristige Bedarfe

Das beste Bekleidungsstück nützt nichts, wenn es nicht zum richtigen Zeitpunkt am Einsatzort zur Verfügung steht. Die Beschleunigung, die praktisch alle Teile der Gesellschaft erfasst hat, stellt auch die PSA-Branche zunehmend vor Herausforderungen: Aufträge werden immer ­kurzfristiger. »Unsere Kunden müssen selbst sehr zeitnah Projekte umsetzen und sind froh, wenn der PSA-Hersteller ebenso schnell liefern kann«, so Holst. Deshalb werde viel in die Logistik investiert. Ein Beispiel dafür sei der Service »21towear« von HB Protective Wear: Das Unternehmen kann mittlerweile viele Produkte auch ohne Lagerhaltung binnen 21 Tagen produzieren und liefern. »Solche Angebote treffen einen Nerv bei den Kunden«, unterstreicht Holst.    e

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