Da große Fahrzeuge in hoher Frequenz über Baustellen fahren, wenden und rückwärtsfahren, gibt es zahlreiche Gefahren für Bodenpersonal. Die Wahrscheinlichkeit, dass tote Winkel vorne, hinten und an den Seiten zu Kollisionen führen, wird auch dadurch erhöht, dass viele Arbeiter Gehörschutz tragen und daher herannahende Fahrzeuge oder sogar akustische Warnsignale nicht hören können. Geeignete Sicherheitslösungen sind unerlässlich, um möglichst sichere Arbeitsbedingungen zu gewährleisten. Für die Nachrüstung bestehender Fahrzeugflotten können Betreiber nun Fördermittel in Anspruch nehmen. Die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG Bau) fördert kamerabasierte Personenerkennungssysteme, die mit GS-BAU-71 zertifiziert sind, und übernimmt 50 Prozent der Anschaffungskosten pro Maßnahme bis zu einem Höchstbetrag von 2.500 Euro. Brigade hat hierfür drei verschiedene Sets zusammengestellt. Auch die Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forstwirtschaft und Gartenbau (SVLFG) bietet Fördermittel an. Die Förderung beträgt maximal 600 Euro.
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