Advanced Microwave Engineering S.r.l. Mit moderner Technologie Effizienz und Sicherheit verbinden

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: AME

Häufig wird Sicherheit als Hemmschuh für die Effizienz angesehen. Denn wenn sich Fahrzeuge und Baumaschinen langsamer bewegen, um die Arbeitsumgebung sicherer zu machen, bedeutet das im Umkehrschluss, dass für anfallende Arbeiten mehr Zeit benötigt wird. Mithilfe moderner Technologie müssen Sicherheit und Effizienz jedoch nicht unbedingt Gegensätze sein: So ermöglichen aktuelle technologische Fortschritte neue Ansätze zur Vermeidung von Unfällen, zur Gewährleistung der Sicherheit am Arbeitsplatz sowie zur Schaffung eines digitalen Sicherheitsnetzes in der gesamten Anlage.

Um eine sichere Umgebung zu schaffen, in der Fahrzeugführer oder Bediener von Baumaschinen durch optische und akustische Signale gewarnt werden können, wenn sich ein Fußgänger in der Nähe befindet, können Fahrzeuge beispielsweise mit interaktiven Displays und Beschäftigte mit tragbaren Anhängern mit Ultrabreitbandtechnologie (UWB) ausgestattet werden. So könne dafür gesorgt werden, dass jeder seinen Standort und potenzielle Gefahren in seiner Umgebung kennt, was nicht nur zur proaktiven Vermeidung von Kollisionen beitrage. Auch können alle »Beinaheunfälle«, bei denen Fahrzeuge oder Fußgänger in einen als sicher eingestuften Bereich vordringen, automatisch protokolliert und aufgezeichnet werden, um für die gesamte Anlage eine Risikoanalyse zu erstellen. Auf dieser Basis erfolgt eine Überprüfung der Betriebsabläufe, die gegebenenfalls entsprechend angepasst werden, sodass die Sicherheit der Anlage weiter erhöht werden kann.

Sicherheit und Effizienz in Einklang bringen

Ohne jeden Zweifel stellen stillstehende Maschinen kein Risiko für die Beschäftigten auf der Baustelle dar. Umgekehrt bedeutet dies jedoch auch einen vollständigen Verlust an Produktivität und Effizienz. Ebenso können Fahrzeuge, die ohne Rücksicht auf die Umgebung mit Höchstgeschwindigkeit fahren, zwar die Produktivität optimieren, stellen aber gleichzeitig ein hohes Risiko für das Personal dar. Es ist also nötig, einen Mittelweg zu finden, beispielsweise indem die Geschwindigkeit der Fahrzeuge dem Bereich, in dem sie sich befinden, und den potenziellen Gefahren, die sie umgeben, angepasst wird.

Mittels Ultrabreitbandtechnologie kann der Arbeitsbereich eines Fahrzeugs überwacht werden,  um Kollisionen zu vermeiden. Gleichzeitig können »Beinaheunfälle« automatisch protokolliert  und aufgezeichnet werden, um für die gesamte Anlage eine Risikoanalyse zu erstellen.

In diesem Sinne könne auch die Automatisierung auf die nächste Stufe gehoben werden: Fahrzeuge werden beispielsweise automatisch verlangsamt oder angehalten, wenn sie sich zu nahe an anderen Gegenständen oder Fußgängern befinden. Denkbar sei auch, ihre Fahrweise an den jeweiligen Bereich der Anlage anzupassen. Grundlage dafür ist laut AME, dass das eingesetzte System die Anforderungen der Baustelle bzw. der Arbeitsumgebung kennt.


Moderne Technologie vereinfacht Prozesse

Die Technologie, die für die Implementierung eines solchen proaktiven Sicherheitssystems benötigt wird, beschreibt AME als einfach zu installieren und zu verwenden. Sie könne zudem vollständig konfiguriert und an die besonderen Bedürfnisse einzelner Anlagen bzw. Bereiche innerhalb einer Anlage angepasst werden. Durch die Verwendung von UWB sei es außerdem nicht erforderlich, dass andere Systeme online sind. Ein weiterer Vorteil liege darin, dass die Technologie nicht vom Fahrzeugtyp abhängig ist und so die betriebliche Flexibilität nicht beeinträchtigt werde. Benutzerfreundliche Touchscreen-Displays in den Fahrzeugen sollen es dem Bedienpersonal leicht machen, ihre Umgebung zu überblicken und gleichzeitig dafür sorgen, dass es auf dem Gelände keine toten Winkel mehr gibt. Fußgänger müssen darüber hinaus lediglich einen tragbaren Anhänger an der Kleidung anbringen, um für das gesamte Sicherheitsnetz sichtbar zu werden.

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