Baustellen-Sicherheit

ZARGES: Unsicherheiten durch die neue EN 131-1 und 2 vermeiden

Der europäische Normenausschuss hat kürzlich die Standards EN 131-1 und 2 veröffentlicht (siehe auch »Im Blickpunkt«, ab Seite 10). Die Vorgabe beschreibt neue Konstruktions- und Prüf­anforderungen, damit Leitern in Betrieben ab kommendem Januar sämtliche Kriterien für ­Stand­sicherheit und Belastbarkeit erfüllen. Bereits heute bietet der Steigtechnikspezialist Zarges Leitern an, die den neuen Normen entsprechen.

Die EN 131 verbietet nicht ausdrücklich, bereits genutzte Leitern weiter zu verwenden. Firmen, Handwerker oder Behörden in Europa werden lediglich angehalten, sich an die jeweiligen Betriebsvorschriften zu halten. Zarges hat nach eigenen Aussagen frühzeitig in die Produktion seiner Leitern investiert und diese umgestellt. Die normkonformen Steiglösungen sind seit Frühjahr am Markt verfügbar.

Chancen nutzen
Nicht alle Leitern müssen im Rahmen der EU-Norm ausgetauscht werden. Diejenigen, die dem Stand der Technik entsprechen, können auch künftig weiter benutzt werden. Um diese Modelle zu identifizieren und somit auch finanzielle Sicherheit zu schaffen, sollten Unternehmen frühestmöglich eine Gefährdungsbeurteilung durch den Sicherheitsbeauftragten ihres Betriebs durchführen lassen. Dieser muss entscheiden, ob die bestehenden Leitern weiterhin benutzt werden dürfen. »Wer langfristig auf der sicheren Seite sein will, sollte sich bemühen, die Vorgaben des Gesetzgebers dauerhaft zu berücksichtigen. Aufwand und Kosten sind nicht so umfassend wie befürchtet«, erläutert Rainer Üblacker, Head of R&D bei Zarges. Er rät, alle Systeme im Rahmen der jährlich vorgeschriebenen Leiterprüfung auf Schwachstellen zu testen und regelmäßig anzupassen. x


 

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