Die »Dustlight«-Software ermöglicht die Auswertung der Feinstaubexposition auf Organisationsebene über mobile und webbasierte Anwendungen. Diese bieten Zugriff auf Messdaten, die von den tragbaren »Dustlight«-Geräten im Rahmen des täglichen Betriebs erfasst werden. Zudem schützen die »Dustlight«-Geräte die Träger bereits während der Erfassung durch eine intuitive Benachrichtigung in Echtzeit mittels Licht oder akustischen Signalen. Der zentrale Zugriff auf Messwerte erlaubt Sicherheitsbeauftragten, Expositionsdaten aller Nutzer innerhalb des Unternehmens in einem Dashboard zu überwachen. Dadurch wird eine einheitliche Kontrolle für interne Berichterstattung und Compliance-Prüfungen gewährleistet und der Aufwand für das manuelle Sammeln und Vergleichen einzelner Gerätedaten deutlich reduziert. Durch die Zusammenführung von Messwerten über verschiedene Nutzer und Standorte hinweg können Expositionsbedingungen im gesamten betrieblichen Kontext bewertet werden.
Trendbasierte Auswertung
Langfristige Expositionstrends ermöglichen es Unternehmen, die Entwicklung der Staubbelastung über Wochen, Monate oder ein Jahr hinweg zu beobachten. So lassen sich die Wirksamkeit technischer oder organisatorischer Schutzmaßnahmen bewerten und wiederkehrende Expositionsmuster erkennen. Diese trendbasierte Auswertung unterstützt Entscheidungen zur Reduzierung langfristiger Gesundheitsrisiken. Die Compliance-Übersicht zeigt zudem auf einen Blick, ob die gemessenen Werte innerhalb der geltenden Grenzwerte liegen. Ergänzend liefert »Dustlight« Einblicke in die Geräteauslastung und Nutzung, um nachvollziehen zu können, wann und wie Mitarbeitende die Geräte im Arbeitsalltag einsetzen.
Drei Softwarepläne
Die »Dustlight«-App ist in drei Softwareplänen erhältlich. Die oben beschriebenen Funktionen sind Bestandteil des »Corporate Plans«. Darüber hinaus umfasst der »Corporate Plan« sämtliche Funktionen des »Business Plans«. Dazu gehören die kontinuierliche Berechnung des 8-Stunden-Schichtmittelwerts (AGW, Arbeitsplatzgrenzwert) sowie die Bewertung des Kurzzeitgrenzwerts (AGW mit Überschreitungsfaktor) auf Basis von 15-Minuten-gleitenden Mittelwerten. Dies ermöglicht eine präzise Erfassung kurzfristiger Belastungsspitzen sowie deren Dauer und Häufigkeit im Tagesverlauf. Weitere Funktionen umfassen Einblicke in die Partikelgrößenverteilung, um die Exposition gegenüber unterschiedlichen Partikelgrößen in Bezug auf bestimmte Tätigkeiten oder Arbeitsumgebungen zu bewerten. Zusätzlich können im System Ereignisnotizen hinterlegt werden, um die Messdaten mit Arbeitsvorgängen oder Prozessen zu verknüpfen und so die Nachverfolgbarkeit zu verbessern.