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boerding messe: »ArbeitsSicherheit Schweiz« gibt Programm bekannt

Vom 26. bis 28. Mai findet in der Bernexpo die 8. Fachmesse ArbeitsSicherheit Schweiz statt. Besucher können sich über die gesamte Bandbreite des Gesundheitsschutzes, der Gesundheitsförderung in Unternehmen sowie über die textile Unternehmensbotschaft der Berufsbekleidung informieren.

Die Fachmessen ArbeitsSicherheit Schweiz und die Schwestermesse Swiss Corporate Fashion haben für die Besucher zahlreiche Inhalte geplant. »Nur alle zwei Jahre treffen sich die Entscheidungsträger der Schweizer Arbeitssicherheitsbranche in Bern, und auch in diesem Jahr erwarten wir rund 3 000 Besucher und bis zu 170 Aussteller«, sagt Alexander R. Petsch, Geschäftsführer des Veranstalters børding exposition SA. »Damit bieten wir an drei Tagen ein einzigartiges Branchenforum und geballte Fachkompetenz zu den Themen Sicherheit und Schutz am Arbeitsplatz.«

Die Angebotsvielfalt reicht von Initiativen und Instrumenten zur Gesundheitsförderung über Produktneuheiten für Sicherheitsausrüstung bis hin zu digitalen Tools zur Gefährdungsbeurteilung oder Alarmierung. Im Sonderbereich Rope Access können Besucher die Anwendung innovativer Lösungen für mehr Sicherheit in der Höhenarbeit bestaunen und selbst ausprobieren.

Direkt angeschlossen bekommt die Fachmesse Swiss Corporate Fashion eine größere eigene Fläche. Anbieter zeigen hier, dass moderne Berufs- und Arbeitskleidung nicht nur funktionale Aufgaben erfüllt, sondern auch schick und komfortabel sein kann. Mit positiven, noch unterschätzten Effekten: Wer sich in seiner Kleidung wohlfühlt, ist motivierter und aufmerksamer. »Eine durchdachte Berufsbekleidung wird außerdem zum unverkennbaren Teil der Corporate Identity«, so Veranstalter Petsch. »Aufgrund der zunehmenden Bedeutung von Corporate Fashion haben wir diesen Bereich in eine eigene Messe ausgegliedert und ausgebaut.«

Spannende Keynotes und Live-Shows

Das breit gefächerte Rahmenprogramm enthält Shows, Keynotes und Expertenvorträge. Es bietet den Besuchern die Möglichkeit, Schwerpunktthemen zu vertiefen, sich über Innovationen und aktuelle Forschungsergebnisse zu informieren oder sich mit Fachkollegen auszutauschen. Wer möchte, kann selbst aktiv werden und auf dem Sicherheitsparcours das eigene Wissen testen. Es besteht außerdem die Möglichkeit, sich den Guided Tours anzuschließen. Diese thematisch gebündelten Führungen bringen die Besucher direkt zu den Messe-Highlights und ermöglichen eine unkomplizierte Kontaktaufnahme mit potenziellen Geschäftspartnern.


Für Aha-Erlebnisse wird aus Sicht des Veranstalters die Chemiewehrschule mit ihren Live-Shows sorgen, wenn sie das richtige Handeln bei Chemieunfällen anschaulich demonstriert. Dabei wird es im Außengelände den ein oder anderen Knalleffekt geben. Auch im Umgang mit Gefahrguttransporten braucht es spezielle Kenntnisse – ebenfalls ein großes Themenfeld auf der Messe.

Fokus Betriebliches Gesundheitsmanagement

Safety first – ein Prinzip, das in Unternehmen immer mehr an Bedeutung gewinnt. Ein Bereich ist natürlich die Einhaltung von Sicherheitsvorschriften und Vorsichtsmaßnahmen in Produktionsstätten. Doch auch in anderen Bereichen beeinflussen Präventions- und Lenkungsmaßnahmen zum Gesundheitsschutz viele Arbeitsprozesse und -umgebungen. Stress zählt zu den größten Gesundheitsrisiken. Neben allen Sicherheitsvorkehrungen im Betrieb und einer ergonomischen Arbeitsplatzgestaltung gilt es auch, psychosoziale Belastungsfaktoren früh zu erkennen. Nur so können Verantwortliche Gesundheitsrisiken für die Mitarbeitenden rechtzeitig abwenden. Die diesjährige Messe richtet daher einen besonderen Fokus auf das Betriebliche Gesundheitsmanagement und die Frage, wie sich Arbeit im digitalen und agilen Umfeld gesundheitsförderlich gestalten lässt.

Industrie 4.0 und die Umbrüche in der Arbeitswelt mit massiven Veränderungsprozessen stellen an die Leistungsbereitschaft, Eigenverantwortung und Lernfähigkeit der Mitarbeitenden hohe Anforderungen. Aus Angst, Erwartungen womöglich nicht erfüllen zu können, greifen immer wieder Menschen am Arbeitsplatz zu Suchtmitteln. Professor Johannes Schulze von der deutschen Goethe Universität in Frankfurt am Main spricht in seiner Keynote über die Wirkung leistungssteigender Substanzen und zeigt Lösungsansätze in Prävention und Früherkennung.

Mitarbeitende mehr sensibilisieren

»Letztlich sollte Sicherheit und Gesundheitsschutz das gemeinsame Ziel von Unternehmensleitung und Mitarbeitenden sein«, ist Petsch überzeugt. Wenn auch die Mitarbeitenden für Gesundheitsschutz sensibilisiert würden, könne dies Eigenverantwortung stärken und Gesundheitsschutz im Unternehmen fördern. Wie dies in der Praxis gelebt werden kann, stellt Urs Doerflinger von Swiss International Airlines eindrucksvoll unter Beweis. In seiner Keynote berichtet er, wie eine gelebte Sicherheitskultur die Arbeitssicherheit in der Luftfahrt beeinflusst und was andere Unternehmen davon lernen können.

Übrigens: Die Fachmesse ArbeitsSicherheit Schweiz ist von der Schweizerischen Gesellschaft für Arbeitssicherheit (SGAS) als Weiterbildungsmaßnahme anerkannt. Besucher können für die Teilnahme an Rundgängen oder Vorträgen Punkte erhalten.

Die parallelen Messen ArbeitsSicherheit Schweiz und Swiss Corporate Fashion liefern einen vollständigen Überblick über die gesamte Bandbreite des Gesundheitsschutzes, der Gesundheitsförderung in Unternehmen sowie über die textile Unternehmensbotschaft der Berufsbekleidung.    J

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