ADRESYS GmbH Ein smarter Begleiter für die Baustelle

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: ADRESYS

Sei es ein Sturz, ein Herzinfarkt oder ein lebensgefährlicher Schlag durch herabfallende Teile: In der Bauwirtschaft sind gerade Alleinarbeiter der ständigen Gefahr ausgesetzt, in Notfallsituationen keine rechtzeitige Hilfe zu erhalten. Ein Horrorszenario für jeden, der tagtäglich auf Baustellen unterwegs ist. Mit »Angel« hat der in Hagenau (Salzburg) ansässige Spezialist für Arbeitssicherheit Adresys Adaptive Regelsysteme eine derzeit viel beachtete Systemlösung konzipiert, die zuverlässige Unterstützung bietet. Bestehend aus dem »Angel Clip« und der zentralen Steuereinheit »Genius«, die als Gehirn dieser Lösung fungiert, hat Adresys im wahrsten Sinne einen tragbaren Begleiter geschaffen, der künftig in zahlreichen Branchen als smarter Lebensretter dient.

Eine Innovation setzt in erster Linie großen Erfindergeist voraus – in diesem Fall geht das aber mit einem geradezu selbst auferlegten Vordenken einher: Adresys wurde im Jahr 1988 mit dem Bestreben gegründet, die Sicherheit im Elektrohandwerk zu erhöhen. Abseits der Frage, wie sich das Arbeiten inmitten gefährlicher elektrischer Spannung sicherer gestalten lässt, hat ein Blick auf die Unfallstatistiken anderer Branchen klargemacht, dass das viel weitreichendere Ziel, so viele Menschen wie möglich vor Gefahren zu schützen, noch längst nicht erreicht ist. Gerade auf Baustellen finden sich mitunter hochgefährliche Arbeitssituationen, in denen die Lösungen von Adresys tatsächlich Leben retten können.

Eine Kombination aus Shirt und Sender

Den Anfang der »Angel«–Produktreihe machte das »Angel Shirt«-System: Dabei handelt es sich um ein Hightech-T-Shirt, das mit Elektroden und Textilleitern ausgestattet ist, die in das Material eingearbeitet wurden. In Kombination mit dem leistungsfähigen Prozessor »Genius«, der einfach in eine Halterung am Shirt eingeklickt wird, lassen sich Notfallereignisse erkennen. Das betrifft beispielsweise Sturzunfälle, Regungslosigkeit, aber eben auch einen Spannungsabfall am Körper zur Detektion eines Elektrounfalls. Das Bluetooth-basierte System verständigt dann die Notfallkontakte über die gekoppelte Smartphone-App.

Innovativer Retter für Alleinarbeiter

Eine weitergedachte Lösung, die gerade für Alleinarbeiter konzipiert wurde, ist hingegen das »Angel Clip«–System. Es erkennt Regungslosigkeit und Stürze und reagiert mit manuellem Alarm sowie dem Absetzen eines Notrufes. »In so einem Fall werden die Daten an eine App am Smartphone weitergeleitet, das System schlägt sofort Alarm und setzt die persönliche Rettungskette mithilfe der übermittelten GPS-Koordinaten in Gang«, erklärt Andreas Ortner, Projektleiter bei Adresys. Im Vorfeld angelegte Notfallkontakte erhalten somit einen automatisierten Sprachanruf sowie mehrere Kurzmitteilungen, um zeitnah reagieren zu können. Das »Angel Clip«–System besteht aus einem Clip, der an Arbeitshose oder Gürtel befestigt werden kann, sowie der Datenverarbeitungseinheit »Genius«, die sich am »Angel Clip« magnetisch fixieren lässt, und der »Angel App« via Smartphone. Die verarbeiteten Sensoren im Inneren des »Genius«–Systems sammeln alle relevanten Daten und senden die Ergebnisse direkt an die App auf das Smartphone. »Dieses System wird wie ein gewöhnlicher Piepser am Hosenbund getragen«, sagt Andreas Ortner. »Die Clip-Variante ist einfach in der Handhabung und richtet sich vor allem an allein arbeitende sowie mobile Personen.«

Im Fall der Fälle zählen Minuten

Ein Beispiel: Sobald das System einen freien Fall mit Aufprall sowie eine damit einhergehende längere Regungslosigkeit wahrnimmt, identifiziert »Angel« das als Indiz für einen möglichen Sturzunfall. Ab diesem Moment erweist sich »Angel« als Lebensretter. Aufgrund der von »Genius« übermittelten Datenlage setzt die App einen Notfall ab und verständigt Hilfe. Und gerade hier offenbart sich, weshalb derartige Innovationen so bitter notwendig sind. In vielen Fällen entscheiden nur wenige Minuten darüber, ob schwerwiegende Folgen vermieden und ein Menschenleben gerettet werden kann. Ein Alleinarbeiter, der bei Wind und Wetter auf der rutschigen Leiter das Gleichgewicht verliert, die unebene Treppe hinunterstürzt oder von herabfallenden Gegenständen getroffen wird, befindet sich direkt in einer ernstzunehmenden Gefahrensituation. Nicht selten befinden sich Baustellen kilometerweit im Nirgendwo, gleichzeitig sind so manche Bauabschnitte nur schwer zu erreichen. Befindet sich außerdem kein Arbeitskollege in unmittelbarer Nähe, kann es mitunter Stunden dauern, bis das Unfallopfer entdeckt wird. Und Hilfe ist nicht immer gleich Hilfe: Nicht jeder zufällig vorbeikommende Arbeitskollege oder Passant ist ausgebildeter Rettungssanitäter. Bei einem Arbeitsunfall, gerade wenn es sich dabei um Schlag-, Quetsch- oder Sturzschäden handelt, sind erfahrene Profis gefragt, die eine sofortige medizinische Erstversorgung sicherstellen können.


Auf die richtige Handhabung achten

Um das »Angel Clip«-System umfassend nutzen zu können, ist das Hinterlegen von Notfallkontakten erforderlich. Bei Alarm werden diese dann über die jeweilige Notsituation informieren und können zur Hilfe eilen oder weitere Unterstützung anfordern. Gespeichert werden die Kontaktdaten im »Angel Clip«-System über das »Angel«-Portal. Wichtig zu wissen: Die eingetragenen Notfallkontakte können jederzeit abgeändert oder ergänzt werden, so lassen sich veraltete Daten oder inaktive Kontakte vermeiden. Für den täglichen Gebrauch auf der Baustelle sollte außerdem darauf geachtet werden, den »Genius«–Clip regelmäßig zu laden sowie für eine aktivierte Bluetooth-Verbindung und Standortübermittlung zu sorgen. Befestigen sollte der Anwender den Clip laut Adresys außerdem an der Körpermitte – idealerweise am Hosenbund oder am Gürtel. Sobald der Clip in die Halterung geklickt wurde, stellt die App automatisch eine Verbindung her. Bemerkbar macht sich das durch einen hörbaren Verbindungston sowie durch den Status, der auf »Bereit« wechselt. Darüber hinaus soll sich das Smartphone immer am Körper oder, falls nicht anders möglich, in unmittelbarer Nähe befinden. Bricht die Bluetooth-Verbindung ab, piepst der »Genius«–Clip. Ist der Arbeitstag beendet und keine Unterstützung mehr notwendig, sollte die Elektronik aus der Halterung genommen und in das Ladegerät gesteckt werden, um diese über Nacht für den nächsten Tag auf der Baustelle neu aufzuladen.

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Oberndorferstraße 35, Eingang C
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