Wistra: Sperrbalken weitergedacht

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Der von Wistra neu entwickelte Sperrbalken vom Typ »Twist-Beam« kann aufgrund seines speziellen Mechanismus mit einer einfachen Drehung in »Airline«-Schienensystemen verankert werden. Das schnelle und problemlose Arretieren in den Zurrpunkten erleichtert vor allem den vertikalen Einsatz der Sperrstange. Bediener können die Sperrstange in den Bodenzurrpunkten fixieren, ohne sich dafür hinunterbeugen oder in die Knie gehen zu müssen. Bei hohen Aufbauten entfällt das Überstrecken des Körpers, weil sich die Sperrstange bequem mit einer ergonomischen Haltung bedienen lässt. Durch ihr Design ohne auftragende Komponenten bietet der »Twist-Beam« nicht zuletzt auch einen optimalen Formschluss.

Stufenlos einstellbar

Der »Twist-Beam« besteht vorwiegend aus hochfestem Aluminium, was für einen kräfteschonenden Einsatz sorgt. Gleiches gilt für das stufenlose und exakte Einstellen des Sperrbalkens auf die gewünschte Länge: Dadurch überträgt der »Twist-Beam« beim Einsetzen keinen Druck auf die Außenwände. Ein Ausbeulen der Fahrzeugwände oder andere Beschädigungen werden dadurch vermieden.

Zu den Highlights bei Wistra gehört derzeit auch der modular aufgebaute Sperrbalken vom Typ »Multi-Beam«. Durch die auswechselbaren Sperrbalken-Köpfe eignet sich die Lösung für alle gängigen Schienentypen. Lieferbar sind Sperrbalkenköpfe unter anderem für »Airline«- und »Anker«-Kombizurrschienen sowie für das »ProSafe«-System von Sortimo. Die Köpfe können schnell und ohne Werkzeug ausgetauscht werden und lassen sich um 90 Grad drehen.


Leicht und stabil

Eine Nut im Sperrbalken dient zum Befestigen von Zubehör wie zum Beispiel Schraub-Fittingen, die quer oder längs zur Fahrrichtung montiert werden können. Dadurch wird nicht zuletzt auch der Einsatz weiterer Hilfsmittel für die Ladungssicherung ermöglicht. Der Sperrbalken besteht vorwiegend aus leichtem und hochfestem Aluminium und lässt sich kräfteschonend bedienen. Ein robuster Kunststoffüberzug schont nicht nur den Sperrbalken, sondern auch die transportierte Ware. Die Neuheit kann stufenlos und exakt auf die jeweilige Fahrzeugbreite oder -höhe eingestellt werden. Auch große Einsatzlängen für Fahrzeuge mit einem Gesamtgewicht von bis zu 7,5 t sind möglich. Durch das passgenaue Einstellen der Sperrstange wird beim Einsetzen kein Druck auf die Außenwände übertragen. Ein Ausbeulen der Fahrzeugwände oder andere Beschädigungen werden dadurch vermieden.

Prozess beschleunigen

Mit dem Sperrbalkensystem »Multi-Beam« richtet sich Wistra vor allem an Fahrzeugeinrichter und Produzenten von Anhängern, die durch den universellen Einsatz der Sperrstange ihre Lagerbestände optimieren und die Produktionsprozesse beschleunigen können. Ebenfalls speziell für Aufbaubetriebe und Fahrzeugbauer hat Wistra den neuen Klemmzapfen entwickelt. Dabei handelt es sich um Endstücke für Sperrbalken, die einfach und schnell getauscht werden können. Mit der Innovation können Sperrbalken schnell und einfach auf die jeweils gewünschte Länge gebracht werden. Ähnlich wie bei einem Spreizdübel wird der Klemmzapfen durch das Festziehen der zentral montierten Schraube im passend zugesägten Rohr befestigt – zusätzliche Bohrlöcher zum Fixieren durch Spannstifte sind nicht erforderlich, wodurch sich eine deutliche Zeitersparnis ergibt.

Zurrpunkte verbessert

Wistra hat sich aber nicht nur über Sperrbalken, sondern auch über das Verbessern von Zurrpunkten Gedanken gemacht. Neu entwickelt wurde ein spezieller »Airline«-Bodenzurrpunkt für leichte Nutzfahrzeuge, der in allen marktüblichen Fahrzeugen der Transporterklasse eingebaut werden kann. Der Zurrpunkt ist so konstruiert, dass er mit diversen Bodenstärken kombinierbar ist. Beim Design wurden zudem die unterschiedlichsten Ausführungen der Fahrzeugkonturen beachtet. Der universelle Einsatz dieses Zurrpunkts wird durch eine besondere Unterlegscheibe ermöglicht. Diese gleicht sämtliche Toleranzmaße der leichten Nutzfahrzeuge aus.   J

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