Persönlicher Schutz

Sicherheit und  Ergonomie sorgen für messbare Entlastung

Auf der A+A hat die Uvex Safety Group Lösungen für Arbeitsschutz und Persönliche ­Schutzausrüstung gezeigt. Ein Schwerpunkt waren die Ergänzungen, die der Hersteller beim 2015 auf der A+A vorgestellten »i-gonomics«-Konzept neu ins Sortiment aufgenommen hat. Das Produktsystem soll relevante ­Sicherheitsfeatures mit herausragenden ergonomischen ­Eigenschaften verbinden und diese wissenschaftlich

messbar machen.

Von Jan RiekenWas es mit der Bezeichnung »i-gonomics« auf sich hat, erklärte Wolfgang Hidding, Manager Marketing & Communication international, im Gespräch mit der bau­SICHERHEIT: »i« steht für »Innovation«, »gonomics« für »Ergonomie«. Ziel der Serie ist es, die Leistungsfähigkeit eines Produkts eng an die Leistungsfähigkeit ihrer Nutzer zu knüpfen. Sprich_ Schutzbekleidung soll ihren Träger eben nicht nur schützen, sondern ihn bei seinen Arbeitsaufgaben nachhaltig entlasten. Dabei setzt Uvex auf seine Herstellerkompetenz, erklärt Hidding_ »Mit Fertigungsstandorten in Deutschland und Europa erreichen wir die geforderten Standards. Schutzbrillen fertigen wir in Fürth, Handschuhe in Lüneburg. Produkte wie Schuhe kommen aus Italien, Gehörschutz stellen wir in Schweden her.« Zum aktuellen »i-gonomics«-Sortiment gehören Produkte, die nach ergonomischen Erkenntnissen entwickelt wurden wie die Vollsichtbrille »u-sonic«, den »uvex K2«-Gehörschutz, das Helmsystem »pheos«, die Jacke »uvex heat shell«, die »uvex ­phynomic«-Schutzhandschuhe sowie den Sicherheitsschuh »uvex 2«.

»Relief-Index« mit drei Wertungsfaktoren

Um die Produkte im Hinblick auf ihren Tragekomfort kontrollierbar und vergleichbar zu machen, hat Uvex den sogenannten »Relief-Index« eingeführt. Er setzt sich aus drei Wertungsfaktoren zusammen, die in ihrer Gesamtheit als Mittelwert den »Entlastungsfaktor« eines Produkts festlegen und eine Vergleichbarkeit herstellen. Gemessen werden die Kategorien »force« (Tragebelastung), »weight« (Gewicht) und »clima« (Klimakomfort). Wissenschaftlich unterstützt werden die Messungen vom Prüf- und Forschungsinstitut Pirmasens von den Hohenstein-Instituten und von der Technischen Universität Chemnitz.
Für Wolfgang Hidding steht fest, dass gute PSA-Ausrüstung beim Kunden für zufriedene Mitarbeiter sorgt. Er verweist auf Aspekte wie Employer Branding und Krankenstand, die von der Wahl der passenden Ausrüstung abhängen können. Wichtig sei, dass die strategische Entscheidung im Unternehmen nicht allein beim Einkäufer liege.

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