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secova: EHS-Software als digitaler Helfer auf der Baustelle

Wie lassen sich die zahlreichen Pflichten und Aufgaben rund um Arbeitssicherheit und Arbeitsschutz leichter meistern und dabei die Compliance verbessern? Mit seiner EHS-Software »sam« stellt Secova Unternehmen dafür ein leicht zu bedienendes Werkzeug zur Verfügung.

Smarte Technologie als Unterstützung auf der Baustelle nimmt immer mehr zu und soll dabei behilflich sein einzelne Arbeitsschritte zu vereinfachen. Mit seiner EHS-Software »sam« hat der Entwickler Secova etwas auf den Weg gebracht, das nach eigenen Angaben gleichzeitig für mehr Arbeitssicherheit sorgen soll.

Neben zahlreicher Funktionsmodule bietet das System mit dem EHS-Manager auch eine App für den mobilen Einsatz. Zukunftsweisend soll hierbei das VR-Modul sein, mit dem Virtual Reality-Schulungen und Anwendungen hautnah erlebt werden können. Damit lassen sich beispielsweise Risikosituationen simulieren und sicheres Handeln gefahrlos einüben.

Unfallzahlen sinken nur geringfügig

Laut Secova hatten 53,64 von 1 000 im Baugewerbe Beschäftigte im Jahr 2017 einen meldepflichtigen Arbeitsunfall. Demnach traf es laut Statistik etwa jeden 20. im Laufe eines Jahres. Trotz verstärktem Engagement vieler Unternehmen und unterschiedlicher Initiativen etwa durch die BG Bau sinken die Unfallzahlen in den letzten Jahren nur geringfügig. Und dies trotz ständiger technischer Verbesserungen etwa im Bereich der persönlichen Schutzausrüstung (PSA) – die Hauptursache für Unfälle ist und bleibt aber der Mensch.

Doch wie ist die Unfallgefahr am Arbeitsplatz denn nun tatsächlich erfolgreich reduzierbar? Der Gesetzgeber schreibt vor, dass alle Beschäftigten mindestens einmal im Jahr sämtliche für sie relevanten Unterweisungen erhalten und durchführen ­müssen. Diese organisatorische Herausforderung versuchen noch immer viele Unternehmen auf traditionelle Weise zu lösen, etwa mit Papier- und Office-Dokumenten sowie Gruppenschulungen. Dabei bestätigen die anschließend eingesammelten Unterschriften dann aber lediglich die Teilnahme.

Digitale Überprüfung des Wissensstands

Bereits hier zeigen sich nach Ansicht von Secova die Vorteile eines elektronischen Systems. So enthält etwa die Softwarelösung »sam« von Secova eine ausgeklügelte Wirksamkeitskontrolle, die durch gezielte Fragen das erlernte Wissen überprüft. »Da sich im Wiederholungsfall die entsprechenden Fragen ändern, kann auch nicht einfach zurückgeblättert und die korrekte Antwort erraten werden«, erklärt Jörg Klaas, Geschäftsführer bei Secova. Die relevanten Informationen müssen schon im Kopf angekommen sein, damit die Wissensüberprüfung gemeistert und die Unterweisung als erfolgreich gewertet werden kann. Allen Beschäftigten lassen sich die für sie jeweils relevanten Themen individuell zuweisen, mit nur wenigen Klicks können jederzeit Übersichten oder Reports tagesaktuell erstellt werden.


Nachweislich mehr Wissen, so lässt sich mit Unterstützung durch ein Software-System die betriebliche Arbeitssicherheit qualitativ verbessern, bei gleichzeitig reduziertem Aufwand. Beim browserbasierten EHS-Softwaresystem stehen hierfür verschiedene, ideal miteinander kombinierbare Module zur Verfügung. Hierzu zählen neben dem Basismodul für Unterweisungen etwa Gefährdungsbeurteilung oder Fremdfirmen-, Vorfall-, Gesundheits- und Gefahrstoff-Management.

»Entscheidend für den Erfolg«, so Jörg Klaas, »ist aber nicht nur die durchdachte Funktionalität der Module, sondern ein insgesamt ganzheitlicher Ansatz. So können Unternehmen sich ihr persönliches System auch schrittweise zusammenstellen. Über die Cockpit-Funktion ist jederzeit der aktuelle Stand abrufbar, was zu einem effizienten Maßnahmenmanagement bei verringertem Organisationsaufwand beiträgt. »Besonders wichtig für die Akzeptanz einer elektronischen Lösung bei den Beschäftigten ist jedoch die Bedienbarkeit. Sie muss intuitiv und möglichst leicht sein – bei ›sam‹ ist sie so einfach wie bei einem Bankautomat«, betont Geschäftsführer Jörg Klaas.    w

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