Ötscher-Berufskleidung Götzl GmbH UV-Schutz ist nicht gleich Hitzeschutz

Neue Vorgaben zum Hitzeschutz und steigende Temperaturen zwingen Unternehmen dazu, Arbeitskleidung neu zu bewerten. Entscheidend ist die richtige Kombination aus UV-Schutz, Hitzeschutz, Tragekomfort und Kühlung – abgestimmt auf Tätigkeit und Belastungssituation.

Pressemitteilung | Lesedauer: min | Bildquelle: Ötscher-Berufskleidung Götzl GmbH

Die EU rückt Hitzebelastung und UV-Strahlung zunehmend stärker in den Fokus. Länder wie Österreich haben dazu bereits konkrete Vorgaben für den Arbeitsschutz eingeführt. Wer im Freien arbeitet, kann schon bei moderaten Temperaturen hoher UV-Belastung ausgesetzt sein. Gleichzeitig entsteht Hitzebelastung oft zusätzlich durch körperliche Arbeit, direkte Sonneneinstrahlung, aufgeheizte Flächen oder mehrlagige Schutzkleidung. Besonders unter Warnschutz- oder Multinormbekleidung steigt die thermische Belastung deutlich an.

Worauf Unternehmen achten sollten

Bei der Auswahl geeigneter Schutzmaßnahmen gegen UV-Strahlung und Hitze sollten beide Belastungsarten getrennt bewertet werden, da sie unterschiedliche Anforderungen an die Persönliche Schutzausrüstung stellen. Die Wahl der Kleidung sollte sich dabei an der jeweiligen Tätigkeit sowie der Dauer des Einsatzes orientieren. Um die thermische Belastung der Beschäftigten zu reduzieren, empfiehlt sich der Einsatz leichter und atmungsaktiver Materialien, die gleichzeitig den notwendigen Schutz gewährleisten. Darüber hinaus sollten Möglichkeiten zur Kühlung unter der Persönlichen Schutzausrüstung (PSA) bereits in der Planungsphase berücksichtigt werden. Ein weiterer wichtiger Aspekt ist der Tragekomfort der Kleidung, da dieser maßgeblich die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden beeinflusst und somit zur konsequenten Nutzung der Schutzmaßnahmen beiträgt. Bei UV-Belastung spielen z. B. Gewebedichte, Materialaufbau und Hautbedeckung eine wichtige Rolle. Eine UPF-Zertifizierung kann zusätzliche Sicherheit bieten, ist aber nicht automatisch vorgeschrieben. Auch nicht zertifizierte Gewebe können – abhängig von Konstruktion und Material – einen wirksamen Beitrag zum Schutz leisten. Bei Hitzebelastung stehen andere Eigenschaften im Vordergrund: geringes Gewicht, Atmungsaktivität, Feuchtigkeitsmanagement und Luftdurchlässigkeit. Leichte Warnschutzmaterialien, Funktionsshirts oder Gewebe mit »Tencel«-Anteil verbessern das Körperklima und erhöhen den Tragekomfort deutlich.

Kühlung auch unter Multinormbekleidung

Moderne Kühlprodukte bieten praktische Unterstützung – besonders bei schwerer Schutz- und Multinormbekleidung. Verdunstungskühlung nutzt gespeichertes Wasser und Luftbewegung für einen kühlenden Effekt. Andere Systeme arbeiten mit speziellen Kühleinlagen, die über längere Zeit eine konstante Temperatur abgeben.
Ötscher Berufskleidung bietet dafür Kühlwesten, Shirts, Accessoires und Kopfbedeckungen für unterschiedliche Tätigkeiten und Einsatzbereiche – auch mit Warnschutzzertifizierung.

Entscheidend ist das Gesamtkonzept

Nicht einzelne Produkte entscheiden über den Schutz, sondern das Zusammenspiel aus Kleidung, Material und Kühltechnologie. Ötscher Berufskleidung unterstützt Unternehmen mit moderner Sommer-Workwear, funktionellen Lösungen und innovativen Kühlprodukten für unterschiedlichste Arbeitsbedingungen. 

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