Eine Kamera, die nur aufzeichnet, hilft erst nach entstandenem Schaden. Wer nach dem Optimum an Sicherheit strebt, prüft deshalb, ob die ausgewählte Kameratechnik Einbrüche in Echtzeit erkennen und an verantwortliche Stellen weitergeben kann. Ebenso gilt es, den Schutzbedarf, den Kameraplan und die Technik zusammen zu denken: Ob Zufahrten, Außenlager, Fahrzeugflächen, Zäune, Tore, Eingänge oder kritische Infrastruktur – bevor Unternehmen in neue Kameratechnik investieren, sollten schützenswerte Bereiche genau feststehen. Erst im zweiten Schritt folgt die Erstellung des Kameraplans, denn nicht jede Kamera eignet sich für jeden Bereich. Entscheidend ist, ob Blickwinkel, Reichweite, Auflösung, Nachtsicht, Thermalerkennung und Montageposition zum jeweiligen Risiko passen. Nur so entsteht ein System, das im Ernstfall verwertbare Informationen liefert.