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TRIAX: Gütertransport per Lkw - Mobile Sicherheitsleiter beugt Arbeitsunfällen vor

Mobile Sicherheitsleitern sind ideal geeignet, um einen sicheren Aufstieg bei Lkw, Containern oder Tankfahrzeugen zu ermöglichen. Triax Sicherheitstechnik hat nun eine neue, patentierte Version entwickelt, die auf der A+A vorgestellt werden soll. Sie verfügt über einen lateralen Aufstieg und kann dabei sogar auf engem Raum parallel zum Fahrzeug bewegt werden.

Kesselwagen, Tankfahrzeuge und Container sind häufig nicht ausreichend abgesichert, sodass es bei Probenentnahmen oder Reinigungsarbeiten immer wieder zu Stürzen und Verletzungen der Mitarbeiter kommt. Mit den mobilen Sicherheitsleitern des Unternehmens Triax Sicherheitstechnik gibt es mittlerweile jedoch Hilfsmittel, die einen gefahrlosen Aufstieg auf all diese Fahrzeuge ermöglichen.

Vielseitig einsetzbar und leicht zu handhaben

Die flexiblen Schutzlösungen können mithilfe eines Schwenkdeichselsystems leicht in die richtige Position am Fahrzeug gebracht werden und verhindern den Zugang des Bedienpersonals, solange das System nicht eingerastet ist. Gesichert durch einen Schutzkorb aus Stahlrohren kann der Bediener anschließend gefahrlos in der richtigen Höhe arbeiten.

Um diese Aufstiege selbst unter beengten Platzverhältnissen nutzen zu können, hat Triax nun eine neue Version entwickelt, die erstmals auf der diesjährigen A+A präsentiert wird: Sie verfügt über einen lateralen Aufstieg und kann auf engem Raum parallel zum Fahrzeug bewegt werden.

Hohes Gefahrenpotenzial bei Lkw mit Aufbauten

Laut Kraftfahrt-Bundesamt belief sich die Zahl der registrierten Lkw in Deutschland am Stichtag 1. Januar 2019 auf rund 3,1 Mio. Fahrzeuge. Viele davon sind mit Tank-, Kessel- oder Containeraufbauten ausgestattet, was spezielle Risiken mit sich bringt.

»Häufig müssen Mitarbeiter auf diese Aufbauten klettern, sei es, um über die Einstiegsluke Proben zu entnehmen oder um das Fahrzeug zu waschen«, so Didier Pelloille, Geschäftsführer von Triax. »Um hinaufzugelangen, haben sie meistens nur einfache, senkrecht an die Aufbauten angebrachte Leitern zur Verfügung, von denen man leicht abrutschen kann.«

Oben angekommen bieten dann lediglich schmale Metall-Laufstege Halt, die auch nicht immer den gesamten Arbeitsbereich abdecken. So wird die Arbeit zu einem riskanten Balanceakt, der mit einem Sturz und schweren Verletzungen enden kann – vor allem dann, wenn die Oberflächen verschmutzt oder regenfeucht sind.

Mobiles Aufstiegssystem mindert Sturzrisiko

Triax hat mit seinem mobilen Aufstiegs- und Schutzsystem einen Helfer entwickelt, der ein gefahrfreies Arbeiten auf Tank- und Kesselwagen sowie Containern möglich macht und sich auch für Arbeitsbereiche eignet, bei denen der Aufstieg verschiebbar sein muss.

»Der Sicherheitsaufstieg ist als Kombination aus Leiter und Schutzkorb konzipiert. Dabei gibt es zwei unterschiedliche Modelle; eines mit ovalem Korb, der sich besonders gut auf Kesselwagen und Tankfahrzeuge auflegen lässt, und eines mit einer rechteckigen Variante für Container«, so Pelloille. Bislang war die Leiter jedoch nur in einer Ausführung erhältlich, für die ein frontaler Zugang zum Fahrzeug notwendig war.

Für Fälle, in denen ihre Nutzung aufgrund komplexer Arbeitssituationen oder beengter Platzverhältnisse bisher nicht möglich war, hat Triax nun eine spezielle Variante entwickelt, die über einen lateralen Aufstieg verfügt. Wie die bisherigen Sicherheitsleitern von Triax kann das mit Rädern ausgestattete mobile Gerüst mithilfe von zwei Griffen von Hand an das Fahrzeug herangeschoben werden.


Aufgrund der speziellen Schwenkdeichselkonstruktion ist es laut Hersteller jedoch nicht nur besonders leicht zu manövrieren. Das ausgeklügelte Windensystem sorgt außerdem dafür, dass die Leiter nach hinten geklappt werden kann, ohne das Fahrzeug bewegen zu müssen. Der Bediener kann die Schutzlösung somit auf engem Raum parallel am Lkw entlangführen.

Gefahrloses Arbeiten am Mannloch

Befindet sich der neue Aufstieg am richtigen Standort, werden die Handgriffe nach oben geklappt und gleichzeitig wird die Leiter auf dem Boden abgesetzt. »Die Standfestigkeit des Aufstiegs wird durch die Schrägstellung der vorderen Räder gewährleistet. In dieser Position kann die Sicherheitsleiter nicht mehr verschoben werden«, erklärt Pelloille. Die Konstruktion lässt sich erst betreten, wenn das System eingerastet ist: Solange die Handgriffe ausgeklappt und die Räder noch beweglich sind, verhindert ein Metallrohr die Benutzung.

Durch das Anpassen der Leiter lässt sich der Schutzkorb anschließend auf die richtige Höhe – zwischen 2,65 m im eingefahrenen Zustand und maximal 4,40 m – einstellen. Auch das geschieht über das Schwenkdeichselsystem, mithilfe einer Kurbel. Wenn die Stufen eingerastet sind, kann der Bediener bis zum Absperrrohr am Schutzkorb nach oben steigen.   J

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