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Peter Greven Physioderm: Gesundheit und Nachhaltigkeit im Blickfeld

Am 25. Oktober war »World Ecolabel Day«. An diesem Tag standen Produkte und Dienstleistungen im ­Blickfeld, die nachweislich umweltfreundlich sind.

So wie der Handreinigungsschaum »Stephalen Fresh Foam« von Peter Greven Physioderm (PGP). Das Schaumkonzentrat wurde mit dem »EU-Ecolabel« ausgezeichnet. Darüber hinaus wurde dem Unternehmen das »RSPO Supply Chain«-Zertifikat verliehen.

Wir sind überzeugt, dass auch im beruflichen Hautschutz den nachhaltig produzierten und hautschonenden Mitteln die Zukunft gehört. Die Verbraucher möchten Produkte, die ihre Haut und die Umwelt so wenig wie möglich belasten«, sagt Verena Koch, Nachhaltigkeitsmanagerin der Peter-Greven-Gruppe. Dieser Entwicklung trägt das Unternehmen seit Jahren Rechnung. Unter anderem erhielt der Flüssigrei­niger »Ecosan« das Umwelt­zeichen »Blauer Engel«. Und auf dem Etikett des Reinigungsschaums »Stephalen Fresh Foam« prangt ab sofort das »EU-Ecolabel«. Es ist das dritte Produkt, für das PGP die sogenannte »Euroblume« bekommt. Das Label zeigt eine stilisierte Blume mit einer Blüte aus zwölf Sternen, die den griechischen Buchstaben »e« für Europa umschließen.

Mit dem »EU-Ecolabel« zeichnet die Europäische Kommission Produkte und Dienstleistungen aus, die geringere Auswirkungen auf die Umwelt haben als vergleichbare Angebote. Das »EU-Ecolabel« ist in allen EU-Mitgliedstaaten sowie in Norwegen, Island, der Schweiz und der Türkei anerkannt. Somit ist die Euroblume europaweit eine Referenz für Verbraucher, die eine nachhaltige Produktion und umweltfreundliche Produkte fördern wollen.

Nachhaltig und umweltfreundlich

Palmkernöl und dessen Derivate kommen überwiegend in Reinigungsprodukten zum Einsatz und sind damit ein wichtiger Rohstoff in PGP-Produkten. Dabei ist dem Hautschutzhersteller wichtig, verstärkt zertifiziertes Palmkernöl einzusetzen, das nachweislich aus nachhaltigen Quellen stammt. Deswegen arbeitet PGP mit dem »Roundtable on Sustainable Palm Oil« (RSPO) zusammen, einem Runden Tisch für nachhaltiges Palmöl. Das ist eine globale Initiative mehrerer Interessengruppen, die sich auf zertifizierte nachhaltige Ölpalmprodukte bezieht. Wichtigstes Ziel des RSPO ist es, »den Anbau und die Nutzung von nachhaltigem Palmöl durch die Zusammenarbeit innerhalb der Lieferkette und durch einen offenen Dialog voranzubringen«, wie es in den Statuten heißt. Der PGP-Standort in Euskirchen hat jetzt die »RSPO Supply Chain«-Zertifizierung erhalten. Damit demonstriert der Hautschutzhersteller die Implementierung von Systemen zur Kontrolle nachhaltig zertifizierter Ölpalmprodukte entlang der Lieferkette. Beim Anbau des Palmöls müssen Mindeststandards erfüllt sein, damit die Produkte von dem RSPO zertifiziert werden können. So dürfen beispielsweise keine besonders schützenswerten Wälder für neue Plantagen gerodet werden. Gefährdete Tier- und Pflanzenarten auf den Plantagen müssen ebenso geschützt werden wie Wasser, Boden und Luft. Kinderarbeit ist verboten, Kleinbauern müssen eingebunden und gefördert und die Plantagen durch unabhängige, auto­risierte Prüfer kontrolliert werden.    m


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