Persönlicher Schutz

Neue PSA-App: »Gear Pilot«

Ein spezielles Konzept zur »Persönlichen Schutz­ausrüstung gegen Absturz« hat Edelrid ent­wickelt. Es basiert auf einer Kombination aus Schulung, Dokumentation und der Anwender-App »Gear Pilot«.

Die Anforderungen an Anwender und Verleiher von PSAgA (Persönliche Schutzausrüstung gegen Absturz) werden zunehmend komplexer. Im gewerblichen Bereich hat der Gesetzgeber den Einsatz und die Wartung von PSAgA klar geregelt. Das Material muss regelmäßig geprüft und der Einsatz dokumentiert werden, was mit einem hohen Kosten- und Zeitaufwand ver­bunden ist. Jeder, der PSAgA ­bereitstellt (entgeltlich oder unentgeltlich), ist für den einwandfreien Zustand dieser Ausrüstung verantwortlich. Dies stellt Kletterhallen und auch Alpen­vereins­sektionen, Hochseilgärten und Schulungszentren, Feuerwehren und Wartungsfirmen vor große Herausforderungen.

Kombi aus Schulung, Dokumentation und App
Aus diesem Grund hat das Unternehmen Edelrid ein spezielles Konzept entwickelt. Das Konzept basiert auf einer Kombination aus Schulung, Dokumentation und Anwender-App. Die App »Gear ­Pilot« besteht im Wesentlichen aus drei Bereichen und ist ein ­umfassendes Tool zur Registrierung, Verwaltung und Prüfung von PSAgA-Produkten. Mit dem »Gear Pilot« würden Anwender nicht nur Zeit und Kosten sparen, sondern zusätzlich die Transparenz in den Prozessen erhöhen. Im Rental-Bereich ließen sich darüber hinaus PSAgA-Produkte effektiv und schnell verwalten. Die Eingabe der Produkte erfolge über einen RFID-Scanner (als Zubehör im Fachhandel erhältlich), die Seriennummer oder Einzelkennung. Für Ausrüstung ohne RFID-Technik bietet Edelrid verschiedene RFID-Transponder zur Nachrüstung bestehenden Equipments an. So lassen sich umfangreiche Berichte, beispielsweise über Einsatzzyklen oder den Status eines Produkts erstellen. Eine Alarmfunktion kündigt die nächste PSAgA-Prüfung an. Gleichzeitig liefert die App eine Liste mit zertifizierten PSAgA-Prüfern in deiner Nähe.
Als Hersteller von PSAgA-Ausrüstung ist sich Edelrid seiner Verantwortung bewusst. Mit dem »Gear Pilot« möchte man das ­Leben der Anwender erleichtern und hoffe so den PSAgA-Bereich ein bisschen sicherer zu gestalten.

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