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Infektionsschutz auf Baustellen: Ab Morgen starten Impfungen

Bauverband begrüßt Covid-19-Impfungen auch in kleineren Betrieben

„Wir begrüßen es, dass es jetzt auch in unseren kleineren Baubetrieben, die keine eigenen Betriebsärzte haben, endlich losgehen kann mit den Impfungen gegen Covid-19. Es ist ein guter Anfang, aber dennoch unbefriedigend, da nur begrenzt Impfstoff zur Verfügung steht“, so kommentiert der Hauptgeschäftsführer der Bauwirtschaft Baden-Württemberg, Thomas Möller, die aktuelle Impfaktion für Handwerksbetriebe in Baden-Württemberg, an der sich ab morgen auch die Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft (BG BAU) im Rahmen eines Modellprojekts beteiligt. Deren Arbeitsmedizinischer Dienst (AMD) wird die Impfungen in den Baufirmen übernehmen. Die AMD-Zentren haben dafür bundesweit bis zu 60 Impfteams im Einsatz.

Möller, der zugleich auch Vorsitzender der Vertreterversammlung der BG BAU ist, betont: „Die Baubrache ist geprägt von vielen kleinen Unternehmen. Diese haben nicht die Infrastruktur wie etwa Großbetriebe. Daher brauchen sie unsere Unterstützung. Ich freue mich, dass die BG BAU mit ihrem AMD im Zuge des Modellprojekts neben ihren eigentlichen Aufgaben bereit ist, Impfdosen schnell und unbürokratisch an Beschäftigte in Bauhandwerksbetrieben zu verimpfen. Wir hoffen, dass dies auch direkt vor Ort auf den Baustellen möglich ist.“


Das Modellprojekt, das am 15. Juni startet, wird vom Baden-Württembergischen Handwerkstag durchgeführt und vom Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg gefördert. Damit sollen Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie vor allem kleinen und mittleren Unternehmen unkompliziert Impfangebote gemacht werden können. Thomas Möller hofft in den nächsten Wochen auf weitere zügige Impfaktionen in den Baubetrieben, spricht angesichts des anhaltenden Vakzin-Mangels allerdings von einer schwierigen Aufgabe.

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